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Die Galloway-Rinder der Familie Wagner werden berühmt. Das Team von „dahoam is dahoam“ war in Haag für Dreharbeiten zu Gast.

Dreharbeiten für "Dahoam is Dahoam"                                                                             

Großer Auftritt für die Galloways aus Haag

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Haag - Der 25. August ist ein Pflichttermin: Da wird nämlich im Bayerischen Fernsehen das zu sehen sein, was vor Kurzem in Haag gedreht wurde. Denn auf dem Wagner-Hof sind Galloway-Rinder daheim. Und so heißt auch die Serie, für die gedreht wurde: „Dahoam is dahoam“.

Minister Markus Söder hat schon mitgespielt bei „Dahoam is dahoam“. Jetzt hatte der Wagner-Hof bei Haag seine großen Auftritt. Denn die zwar nicht von allen geliebte, aber allgemein bekannte Daily-Soap des Bayerischen Fernsehens war vor Ort: Vergangene Woche wurde auf dem Wagner-Hof mit großem Aufwand eine Szene für eine Folge dieser Serie eingespielt. Grund: die Galloway-Rinderherde, die die Familie Wagner besitzt und die als Kulisse diente.

Vor zwei Monaten war das BR-Team gekommen, um sich von der Location und vor allem von der Galloway-Herde vor Ort ein Bild zu machen, erzählt Carla Wagner, während sie, ihre Familie und Freunde schon leicht aufgeregt auf das Eintreffen der Filmcrew warten. Die hat sich an diesem Tag etwas verspätet, fällt dann aber mit aller Macht, mit gleich mehreren Autos und Kleinlastern sowie einer Unmenge an Equipment, über den Hof her und in den Hof ein. Da staunen auch die Galloways nicht schlecht. Rund eineinhalb Stunden, so der Plan, soll der Dreh dauern. Was genau da „in den Kasten“ soll und um welche Szene es sich exakt handelt, das wird von der Filmcrew geheim gehalten. Spannung muss sein. Die Auflösung folgt am 25. August, denn an diesem Tag wird die Galloway-Szene im TV zu sehen sein. Nur so viel ist schon während des Drehs auf dem Wagner-Hof sicher: Andreas Geiss, der den Benedikt Stadlbauer in „Dahoam is dahoam“ spielt und dort eine Herde Galloway-Rinder besitzt, und Christine Reimer, die in der Serie die Monika Vogl gibt, sind gekommen. Das konnte man schon im Vorfeld an den zwei „Regiestühlen“ mit dem Namen der beiden Schauspieler erkennen, die das Filmteam neben dem Schminktisch aufgestellt hat. Schminktisch, Stühle – das ist nur der kleinste Teil der Ausstattung, die nach Haag auf den Wagner-Hof gekarrt und dort aufgebaut wird: Jede Menge Beleuchtungsmittel, Kameras sowieso, Zelte gegen den Nieselregen, Kabel, Schienen, Stangen und und und werden in Position gebracht. Und ein kleiner Campingtisch mit Brotzeit darauf darf der inzwischen wohl 25-köpfigen Crew auch nicht fehlen. Und während fleißig geschleppt wird und während die Galloway-Rinder immer lauter muhen, während sich die Hofstelle der Wagners immer mehr in ein Filmset verwandelt, wartet man auf die beiden Darsteller: Als Geiss und Reimer dann eintreffen, hat die Crew schon die Abläufe genau festgelegt. Man weiß, wo wie welches Licht sein soll, einige Mitglieder des Fernsehteams waren mit einem Auto auch schon zum WC im Sportheim gefahren – kurz: Alles ist bereitet für den großen Dreh. Dann wird noch Geiss in die Geheimnisse einer Anhängerkupplung eingeweiht, die er bedienen muss, und los geht’s.

Rundherum schaut man gebannt zu, wie der Dreh läuft und ob sich die für eine Hauptrolle auserkorene Galloway-Kuh auch so benimmt, wie man das von ihr erwartet. Immerhin wurde die Kuh speziell für diese Rolle ausgewählt. Denn, so berichtet Wagner: Eigentlich wäre die gesamte Galloway-Herde schon auf der Sommerweide. Aber für den Dreh des BR habe man die Tiere extra etwas länger auf dem Hof behalten. Das ist nur logisch. Denn auch für die Galloway-Rinder gilt wie für Heimatminister Markus Söder: „Dahoam is dahoam“.

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