dpa

Polizei sucht nach Zeugen

Mäusebussard wurde vergiftet

  • schließen

Haag/Amper - Ominöser Vergiftungsfall: Vor einigen Wochen bereits wurde im Ampertal in der Nähe der Badeweiher bei Haag ein toter Mäusebussard gefunden. Suspekt war, dass der Vogel neben Teilen eines toten Rehs lag.  Das deuteten die Fachleute als Indiz für eine mögliche Vergiftung.

Ein Naturschutzwart nahm den toten Vogel mit und brachte ihn zur Untersuchung in die Vogelklinik der Ludwig-Maximilians-Universität in Oberschleißheim. Jetzt kam das Ergebnis, wie das Landratsamt Freising gestern mitteilte: Der Vogel wurde mit Carbofuran, einem Insektenvernichtungsmittel, vergiftet. 

Nun bittet das Landratsamt um Mithilfe der Bevölkerung: Wer Ende Januar, Anfang Februar, Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Freising, Tel. (0 81 61) 5 30 50 oder der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt, Tel. (0 81 61) 60 04 30, in Verbindung zu setzen. Hundehalter sollten Acht geben, dass sich ihre Hunde nicht herumliegendem Aas nähern.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Von wegen „Glückliche Hühner im Garten“
Seit drei Monaten gilt in Bayern die Stallpflicht – und die waren schwierig. Noch schwieriger werden aber die kommenden drei Monate. Denn die Geflügelzüchter kennen ihre …
Von wegen „Glückliche Hühner im Garten“
Fahrzeug ja – doch was darf’s kosten?
Die Tagesordnung war spannend, der Sitzungssaal voll, die Stimmung aufgeheizt. Vor allem beim Thema Feuerwehr schlugen die Wellen am Donnerstag im Gemeinderat Nandlstadt …
Fahrzeug ja – doch was darf’s kosten?
Haagerin kämpft für rumänische Hunde
Haag - Fee, Finja, Gremlin und Pebbels sieht man es nicht an, dass sie bisher nicht viel Schönes erleben durften. Die vier Hundedamen mussten als Straßenhunde um das …
Haagerin kämpft für rumänische Hunde
„Überwältigend“
Freising - Sie haben schon viel erlebt, die Frauen und Männer der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB). Doch so, wie die Typisierungsaktion für Niclas (16) und …
„Überwältigend“

Kommentare