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Altbürgermeister Konrad Huber ist im Alter von 81 Jahren nach langer schwerer Krankheit gestorben.

Nachruf

Haag trauert um Altbürgermeister Konrad Huber

Ihm hat Haag eine Menge zu verdanken: Konrad Huber, lange Jahre Bürgermeister der Gemeinde, ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Huber hinterlässt Spuren. 

Mittermarchenbach – Konrad Huber ist tot. Am Donnerstag starb Haags Altbürgermeister nach langer schwerer Krankheit im 81. Lebensjahr. Um ihn trauern seine Ehefrau Antonie, seine vier Kinder und seine zwölf Enkel sowie die Bürger in Haag.

Der rührige Kommunalpolitiker prägte 36 Jahre lang von 1966 bis 2002 mit unermüdlichem Einsatz als dienstältester Bürgermeister im Landkreis wesentlich die Ampergemeinde Haag. Mit großem Fachwissen und eisernem Willen gelang es ihm, die Gemeinde zukunftsfähig zu gestalten. Er konnte auf die Menschen zugehen und setzte sich dafür ein, dass in Haag alles überschaubar blieb.

Politische Karriere mit 29 Jahren gestartet

In den 1950er Jahren besuchte Konrad Huber die Landvolkshochschule in der Wies bei Steingaden. Danach förderte er die Katholische Landjugend und wirkte als Dekanatsvorsitzender und Kreisgeschäftsführer. Bereits mit 29 Jahren startete er seine politische Karriere. Im Jahr 1966 wurde er zum Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Plörnbach gewählt. Seit dieser Zeit saß er auch im Kreistag.

Als dann Plörnbach im Jahr 1976 zur Gemeinde Haag kam, wurde er dort zum Bürgermeister gewählt.Während Hubers langer Amtszeit, wurden die beiden öffentlichen Badeweiher in Haag und Marchenbach angelegt, Grundschule, Kindergarten, Rathaus und Mehrzweckhalle sowie insgesamt acht Spielplätze im Dorf gebaut. Huber ermöglichte den Bau der Kläranlage in Haag und die Errichtung von drei Feuerwehrhäusern in Plörnbach, Inkofen und Haag. Die Sanierung des Dorfplatzes in Haag sowie der Ausbau der Straße von Inkofen nach Kirchamper fallen ebenfalls in seine Amtszeit. 

Über die Gemeindegrenzen hinaus engagierte er sich als Verbandsrat des Schulverbands Zolling und führte den Wasserzweckverband Baumgartner Gruppe als Vorsitzender mit neuen Ideen zu einem leistungsstarken Wasserversorgungs-Unternehmen. Der Jubilar leitete bis in das Jahr 1972 als Vorstand des Flurbereinigungsverbandes München die Flurbereinigung. Gleichzeitig war er in der Zeit von 1966 bis 1990 Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Haag. 18 Jahre lang engagierte er sich als Jugendschöffe vor Gericht. Für seine Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung erhielt er Auszeichnungen und Medaillen vom Freistaat Bayern. 1971 ehrte ihn das Amt für Landwirtschaft mit dem silbernen Verbandsabzeichen ehemaliger Landwirtschaftsschüler. Huber war Ehrenmitglied der drei Haager Feuerwehren und vieler örtlicher Vereine. Zusammen mit ihren vier Kindern betrieb das Ehepaar lange Zeit seinen eigenen Bauernhof in Mittermarchenbach.

Wolfram Riedel

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