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Regenwolken über dem neuen Sportareal in Haag machen in Zukunft niemandem mehr Angst. Das neue Sportheim wird hochwassersicher sein. Die Arbeiten gehen gut voran. 

VfR-Sportheim wächst und wächst

Die Halle, ein Gewinn für alle

Das vor Hochwasser sichere neue Sportheim beschäftigt den Gemeinderat in beinahe jeder Sitzung. Dafür läuft aber auch alles nach Plan. Wieder ist man der Realisierung einen Schritt nähergekommen.

Haag – Eine weitere Hürde beim Neubau des Sportheimes des VfR Haag wurde jetzt genommen. In der Gemeinderatsitzung am Dienstag bewilligten die Räte die Projekt- und Ausführungsbeschlüsse zur Verlegung der Hagenau-straße sowie zur Realisierung des Gymnastikraums im Obergeschoss des Neubaus. Mit 5,3 Millionen Euro bezuschusst die Regierung von Oberbayern den Neubau des VfR Sportheimes (wir berichteten mehrfach). Dass diese Gelder, die aus einem Fördertopf für Hochwasserschäden stammen, im Verein ausgesprochen gut verwaltet werden, das machte Vorsitzender Helmut Leitl deutlich. Leitl war zur jüngsten Gemeinderatssitzung eingeladen und er hatte positive Nachrichten in Sachen Neubau mitgebracht. 70 Prozent der Gewerke seien mittlerweile vergeben. Und: „Die Wahrscheinlichkeit, dass wir die Richtschnur der Fördersumme kappen müssen, ist gering.“ Man habe zu einem „sehr günstigen Zeitpunkt“ mit den Ausschreibungen begonnen. Schon damit sei es gelungen, viel Geld zu sparen. „Wir haben Glück gehabt, aber auch sehr gut zusammengearbeitet, betonte der Vorsitzende. Rund 180 Quadratmeter im Obergeschoß des Neubaus sind für einen Gymnastikraum vorgesehen. Dass die Gemeinde hier „finanziell mitgehen“ werde, das hatte Bürgermeister Anton Geier bereits vor Beginn der Maßnahme angekündigt. 116 000 Euro wurden dem Verein für die Rohbaukosten zugesagt. Dass es allerdings mehr als sinnvoll sei, den Raum gleich auszubauen, darüber waren sich die Räte einig. Wenn die Gemeinde noch 50 000 drauf lege, dann wäre gleich ein vernünftiger Ausbau möglich, regte Geier an.

Satte Zuschüsse für sofortigen Ausbau

Und weil der VfR als Bauherr auftrete, könne man im Zuge des Neubaus auch Fördergelder vom Bayerischen Landessportverband (BLSV) erwarten. 44 000 Euro würden dem Vereine ausgezahlt, allerdings nur dann, wenn man mit dem Ausbau jetzt starte und nicht erst in ein paar Jahren. Dass ein Gymnastikraum im Sportheim erheblich zur „Aufwertung der Gemeinde“ beitragen werde, wie dies auch Landrat Josef Hauner beim Spatenstich betont hatte, das legte Geier wie folgt dar.

Bisher hatte der VfR seine Gymnastikangebote in der Gemeindehalle durchgeführt. Wäre an der Hagenaustraße Platz dafür, dann hätten andere Haager Vereine wieder „mehr Luft“ bei der Nutzung der Gemeindehalle. Außerdem könnten im Sportheim dann „ganz neue Dinge“ entstehen, formulierte es Geier. Er denke da zum Beispiel an Yogakurse oder andere Angebote in ähnlichen Bereichen. Seniorensport wäre an der Stelle ebenfalls sinnvoll, da das Gebäude barrierefrei erschlossen werde. „Wir müssen auch an den demoskopischen Wandel denken“, gab Leitl zu bedenken.

Die im Zuge des Neubaus erforderliche Verlegung der Hagenaustraße kostet insgesamt rund 90 000 Euro. Dafür werde selbstverständlich die Gemeinde aufkommen, betonte Geier. Denn die Straße sei Angelegenheit der Gemeinde. Zu beiden Projekt- und Ausführungsbeschlüssen gaben die Räte ein einstimmiges „Ja“.

Maria Martin

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