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Nur eine „Inselplanung“? Die Einfahrt für Radler in den Kreisverkehr an der St 2054 wurde im Rat kritisiert. Am Ende stimmte man der Planungsvereinbarung mit dem Kreis aber zu.

Geh- und Radweg entlang der FS 22

„Irgendwo muss man doch anfangen“

Eine sichere Verbindung für Fußgänger und Radfahrer soll er werden, der Neubau eines Geh- und Radweges entlang der Kreisstraße FS 22 zwischen Untermarchenbach und dem Kreisverkehr an der Staatsstraße 2054. Aber nun gab es Kritik an den Plänen.

Haag/Untermarchenbach – Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde den Räten der Abschluss einer Planungsvereinbarung mit dem Landkreis vorgelegt. Doch nicht alle aus dem Gremium konnten sich mit dem Papier anfreunden.

Eine „Inselplanung“ nannte das Ganze etwa Gemeinderat Hans Schindlbeck, wenn der Weg nach rund einem Kilometer abrupt an der Staatsstraße 2054 ende. Die Unfallgefahr sei hoch, wenn die Radlfahrer dann in den Kreisverkehr einmünden müssten, in dem es keine ausgewiesene Spur für Zweiräder gebe, sagte Monika Arzberger. Auch sie dränge auf ein durchgehendes Konzept. Mit Einfahren in den Kreisverkehr sei nämlich planungsrechtlich nicht mehr die Gemeinde, sondern die staatlichen Stellen zuständig. „Irgendwo muss man doch anfangen“, meinte Robert Schwaiger. Auch Franz Donauer sah das so. „Die Planungsvereinbarung jetzt abzuschließen, sei ein „erster Schritt“ in die richtige Richtung.

Mit einer Gegenstimme (Hans Schindlbeck) stimmten die Räte dann doch dafür, die Planung voranzutreiben. Demzufolge wird die Gemeinde jetzt eine Entwurfsplanung und einen landschaftspflegerischen Begleitplan vorbereiten lassen.

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