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Zugeparkt: Die Pfarrer-Weingand-Straße ist im Bereich rund um die Kirche und die Marina-Tudichum-Grundschule Tag für Tag zugeparkt. 

Nach drei Stunden wird aufgeschrieben

Jetzt knöpft sich die Gemeinde Dauerparker vor

Tage- und mitunter wochenlang waren in den vergangenen Monaten Lkw an der Pfarrer-Weingand-Straße in Haag abgestellt. Weil dadurch die Einsehbarkeit der Straße erheblich behindert wurde und auch um die Sicherheit der Schulkinder gebangt wurde, beschlossen die Gemeinderäte nun eine Beschränkung der Parkzeit.

Haag – Wer sein Auto künftig zwischen Hörhammerstraße, Grundschule und Dorfladen abstellt, muss hinter der Frontscheibe eine gut sichtbare Parkscheibe anbringen. Die Dauerparker werden damit rund um die Uhr „ausgebremst“. Ab sofort darf nur noch drei Stunden geparkt werden.

„Es bleibt uns nichts anderes übrig, als die Beschränkung auf 24 Stunden auszulegen“, sagte Bürgermeister Anton Geier. Zugute komme dies den Kunden des Dorfladens, der Kanzlei, des Zahnarztes und auch den Kirchgängern. Denn diese hatten in den vergangenen Monaten oft vergeblich einen Parkplatz gesucht. Natürlich könnten Lkw immer noch in den Buchten parken, meinte Geier. Allerdings werde dies durch die zeitliche Beschränkung unattraktiver. Auch die vorhandene Sperrfläche vor der Schule bis zur Bushaltestelle soll verlängert werden. Dies gebe den Kindern ein größeres Sichtfeld und mache sie für andere Verkehrsteilnehmer besser sichtbar.

Die neue Regelung wird auch eine Überwachung des ruhenden Verkehrs nach sich ziehen. Bisher war die kommunale Verkehrsüberwachung des Zweckverbands Töging lediglich für die Überwachung des fließenden Verkehrs im Ort zuständig. Weiteres Thema in der jüngsten Gemeinderatsitzung war die Einführung eines Parkverbotes im Wohngebiet „Am Bräuberg. Die Sackgasse, die auch noch mit einer Grüninsel bestückt ist, macht den Fahrern der Entsorgungsfahrzeuge schon seit langem Probleme. Bisher hatten die Müllwägen nach der Entleerung der Tonnen die Straße immer rückwärts verlassen. Doch dies wird zukünftig wegen der Verkehrssicherheit nicht mehr möglich sein. Die Insel um zwei Meter kürzen und ein eingeschränktes Halteverbot aufstellen: das waren die Lösungsvorschläge, auf die sich das Gremium einigte. Weil durch die Maßnahme der auf der Grüninsel stehende Baum möglicherweise gefährdet werde, soll eine Ersatzpflanzung vorgenommen werden. „Sackgasse, offen für Fußgänger und Fahrradfahrer“, heißt das Verkehrszeichen, das angebracht wird. Zusätzlich wird ein eingeschränktes Halteverbot auferlegt, das nur das Ein- oder Aussteigen und das Be- und Entladen erlaubt.

Maria Martin

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