In der Mehrzweckhalle

Starkbierfest in Haag: Rehragout und Bockbier

Beste Unterhaltung, süffiges Bier und zünftige Musik sind die Zutaten für ein gelungenes Starkbierfest. Ein brauchbares Rezept, nach dem sich vergangene Woche die Haager richteten.

Haag– Allerdings waren die Tische dieses Mal etwas spärlicher besetzt – dennoch ließen sich die Gäste, die in die Haager Mehrzweckhalle gepilgert waren, ihre Stimmung und Bierlaune nicht verderben.

Mit drei gut platzierten Schlägen trieb Haags Bürgermeister Anton Geier den Wechsel in das Fass, assistiert von Stefanie Garbatsch (VfR-Kassiererin) Christian Drausnick (2. Vorsitzender) und Leni Stimmelmayr (Abteilungsleiterin Gymnastik). Und danach wurde mit dem Bockbier aus dem Freisinger Hofbrauhaus kräftig prositiert.

Das Starkbierfest in Haag gehört mittlerweile fest zum Terminplan der Gemeinde und wurde heuer zum 15. Mal vom VfR ausgerichtet. Der größte Haager Sportverein sorgt in jedem Jahr für ein passendes Programm für Herz und Gaumen. Christian Drausnick, 2. Vorsitzender des VfR, läutete die fünfte Jahreszeit in Haag mit launigen Worten ein und bedauerte den mäßigen Besuch, der wohl nicht nur in der immer noch währenden Grippewelle, sondern auch in den vielen parallel laufenden Veranstaltungen seinen Ursprung habe. Sein Dank galt den vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die das traditionelle Starkbierfest nicht zu stemmen sei.

Hauptattraktion des Abends war zweifellos Ritsch Ermeier, bekannt aus der Gruppe „Sauglocknläutn“, der mit seinen lustigen und hintergründigen Gstanzln in zwei Abschnitten die Lachtränen der Gäste fließen ließ. Er besang den Verein für Rasenspiele und wünschte allen Beteiligten „schöne Spiele auf dem Rasen“. Spontan fielen ihm treffende Verserl ein, die besondere Begebenheiten und lustige Ereignisse aus Haag und Umgebung humorig kommentierten – und danach nahm er die bayerische Landespolitik mit markigen Sprüchen aufs Korn. Zusammen mit dem Publikum wurde das Lied über den „Stress-Test“ intoniert. Für viel Stimmung und beste musikalische Unterhaltung sorgten heuer wieder „Die Schlawinerblosn“ aus Rain am Lech – eine echt bayerische Blasmusik in kleiner Besetzung. Die fünf versierten Musiker kredenzten den Gästen zünftige bayerische Wirtshausmusik. Da durften die bekannten Lieder vom „Rehragout“, „Die Fischerin von Bodensee“ oder „Unsere alte Kath“ sowie „Mir san vom Woid dahoam“ nicht fehlen. Mitglieder des VfR kümmerten sich zusammen mit der örtlichen Metzgerei Hack sowie dem Lebensmittelgeschäft Soller aus Inkofen, dem Haager Dorfladen und der Bäckerei Wagner um das leibliche Wohl.

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