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Plörnbach nach Jahrzehnten wieder am Tageslicht - Haags Rathauschef betont: Regenfälle sind kein Problem

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Fließt wieder sichtbar: der Plörnbach am nördlichen Ortsausgang von Haag.
Fließt wieder sichtbar: der Plörnbach am nördlichen Ortsausgang von Haag. © mam

Über mehrere Jahrzehnte hinweg war vom Plörnbach am nördlichen Ortsausgang der Gemeinde Haag nichts zu sehen. Das ändert sich jetzt.

Haag - In den 1960er Jahren war der Plörnbach in Haag verrohrt worden. Doch nachdem das Rohr in der Bachsohle vor einigen Jahren auf der ganzen Länge gebrochen war, gab es vonseiten der Gemeinde Überlegungen, das Gewässer dritter Ordnung wieder an der Oberfläche plätschern zu lassen. Damit habe man den Richtlinien des von der Bayerischen Staatsregierung empfohlenen Gewässerentwicklungskonzepts nachkommen wollen, erklärt Bürgermeister Anton Geier.

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Nach einem Beschluss des Gemeinderats wurde diese Maßnahme vor Kurzem umgesetzt. Von den starken Regenfälle in den letzten Tagen wurde von der frisch gestalteten Bachböschung rund fünf Kubikmeter an Erdreich abgetragen. Kein Grund zur Sorge, wie Geier jetzt auf Anfrage des FT betonte. Ein besorgter Haager Bürger, der namentlich nicht genannt werden möchte, hatte zuvor in der Redaktion des Freisinger Tagblatt diesbezüglich nachgefragt. Die ausführende Firma werde am Einlauf des Bachs in den nächsten Wochen Flussbausteine verlegen. Dann sei die Stelle gesichert, so der Haager Rathauschef. Im Moment schaue er jeden Morgen vorbei, um sich selbst ein tagesaktuelles Bild zu machen, ob mögliche Gefahren für die Bevölkerung bestünden.

Maria Martin

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