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Baden im Sport- und Freizeitpark? Im existierenden See ist das sicher keine Thema. Allerdings will die Gemeinde nun „Flächen für ein Naturbad“ prüfen.

Aus dem Gemeinderat

Auch der Birkenecker Weiher wird nicht zum Badesee

Ein Badeweiher in der Gemeinde: Für die Bevölkerung ist es ein Herzenswunsch, für die Entscheidungsträger im Rathaus offenbar ein Projekt für die Ewigkeit. Nun ist ein weiterer Anlauf gescheitert.

Hallbergmoos Der Hausler-Hof, das Kiesabbaugebiet Brandstadl, der Sport- und Freizeitpark: In den vergangenen Jahren waren schon viele Standorte Gegenstand von Ratsdiskussionen und Voruntersuchungen. Doch alle Bemühungen verliefen letztlich im Sand. Seit 2014 verfolgte man nun die Idee, den Birkenecker Weiher zum Badesee für die Bevölkerung zu machen. Doch auch daraus wird nichts.

Lapidar und ohne weitere Ausführungen wurde in der jüngsten Ratssitzung schriftlich mitgeteilt, dass sich der Badeweiher auf dem Gelände des Jugendwerks Birkeneck „mangels Verfügbarkeit der benötigten Grundstücke bis auf weiteres nicht realisieren lässt“. Ganz aufstecken will die Kommune offenbar nicht: Man will nun, wie es aus dem Rathaus heißt, bei der angedachten Erweiterung des Sport- und Freizeitparks „Flächen für ein Naturbad berücksichtigen“. Dies Idee ist nicht ganz neu: Schon 2002 und 2006 hatten Freie Wähler und SPD entsprechende Initiativen für die Einrichtung eines naturnahen Badegewässers angestoßen. Ohne Erfolg allerdings. „Nach ersten Aussagen von Planern für Naturbäder im Jahr 2008 ist eine grundsätzliche Realisierbarkeit eines Naturbades im Bereich des Sport- und Freizeitparks technisch möglich“, beruft man sich im Rathaus auf damalige Erkenntnisse.

Die SPD hatte am Beispiel der Gemeinde Vierkirchen (Kreis Dachau) die Realisierungsmöglichkeiten im Freizeitgelände aufgezeigt. Die Erfolgsaussichten, ein Naturbad im Zuge der Sportparkerweiterung zu bauen, sind momentan nicht absehbar. Wieder steht und fällt ein solches Projekt mit dem Grunderwerb: „Über weitere Planungen kann sinnvollerweise erst nach dem Erwerb der notwendigen Grundstücke (…) entschieden werden“, heißt es aus dem Rathaus.

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