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Glückwunsch vom Rathauschef: Harald Reents (M.) mit den Jubilaren Bruder Manfred (Manfred Eberle) und Schwester Margareta (Maria Wilhelm).

Doppeltes Jubiläum in Birkeneck

Zwei 80. Geburtstage auf einmal

Sieben Ordensangehörige leben in Birkeneck. Nun gab es für sie Anlass zu einer kleinen Feierstunde: Bruder Manfred und Schwester Margareta sind gerade 80 Jahre alt geworden.

Hallbergmoos – Bruder Manfred Eberle blickt auf ein bewegtes Leben in den Diensten des Ordens zurück: Am 30. Juli 1940 in München geboren kam über den Kolpingsverein mit den Herz-Jesu-Missionaren in Berührung. Der gelernte Maschinenbau-Meister begann 1959 sein Noviziat in Steinerskirchen (bei Ingolstadt). Über Salzburg, wo das Stammhaus des Ordens steht, führte ihn sein Weg 1966 in den Kongo: Dort war er 33 Jahren lang im Missionsdienst, baute und beaufsichtigte dort ein Bildungszentrum. „Wir haben eine Wasserversorgung installiert und die Station elektrifiziert“, berichtet der Ordensmann. Und: Er war während dieser Zeit als Pilot einer einmotorigen Cesna im Einsatz. Auf mehr als 2000 Flugstunden saß er im Cockpit.

„Der Arbeitgeber“ meint es gut mit Bruder Manfred

Seit 22 Jahren ist Bruder Manfred nun in Birkeneck, verbringt dort bei guter Gesundheit seinen Ruhestand: „Ich kann immer noch etwas für die Kommunität tun.“ Weil es „der Arbeitgeber“ eben gut meint mit ihm.

Einzige Ordensschwester vor Ort ist Schwester Margareta, die am 13. Juli 1940 als Maria Wilhelm in Ering am Inn (Nähe Simbach) zur Welt kam. Sie gehört seit 59 Jahren den Missionarinnen Christi an. Die längste Zeit davon, 48 Jahre, war die gelernte Hauswirtschaftsmeisterin in einem Schülerheim in Bregenz tätig. Seit fünf Jahren lebt die Ordensschwester nun in Birkeneck und kümmert sich die zertifizierte Altenbegleiterin und naturheilkundlich orientierte Fachkraft vornehmlich um das Wohl und die Gesundheit der Ordensangehörigen.

Im August werden zwei neue Mitbrüder erwartet

„Inzwischen habe ich mich gut eingelebt. Ich schätze die Nähe zu unserem Mutterhaus in München“, erzählt Schwester Margareta. „Mit dem Auto bin ich schnell dort.“ Im August, so berichtet Pater Superior Karl Unger, wird der Orden zwei neue Mitbrüder begrüßen. ev

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