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In elf Kapitel gliedert sich das Arbeitsprogramm, das die CSU zusammen mit Bürgermeister Harald Reents (am Mikrofon) bis 2026 abarbeiten will. 

Wahlkampfauftakt

CSU Hallbergmoos legt straffes Arbeitsprogramm vor

Mit einem straffen „Arbeitsprogramm“ startet die CSU in Richtung Kommunalwahl. Sachlich und überfraktionell, so das erklärte Ziel, soll es bis 2026 erledigt werden.

Hallbergmoos – „Wir wollen keine wohlklingenden Wahlversprechen machen, sondern ein Programm vorlegen, das mit uns, unserem Bürgermeister Harald Reents und unseren Kandidaten abgearbeitet werden soll“, unterstrich die Ortsvorsitzende Tanja Knieler nun zum Wahlkampfauftakt der CSU. Sie betonte, „dass wir zu jedem Punkt in unserem Arbeitsprogramm auch die Köpfe haben“. „Wir können alle Themenfelder einer Gemeinde optimal besetzen“, warb auch Christian Krätschmer für die CSU-Kandidaten, die die notwendige Fachkompetenz, Besonnenheit und individuelle Fähigkeiten mitbrächten.

In elf Kapitel gliedert sich das Programm – die „Arbeitsfelder“ reichen von Bildung, Digitalisierung und Kinderbetreuung über Mobilität, Ehrenamt, Lebensqualität und Landwirtschaft bis hin zu Senioren, Sicherheit, Wohnen und Wirtschaft. Die beiden letztgenannten nehmen den größten Raum ein: Die strategische Ortsplanung, eine maßvolle Ausweisung neuer Wohngebiete, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Eigenheimförderung für Familien sind hier als wesentliche Punkte genannt.

Damit die Kommune weiterhin finanziell gut aufgestellt ist, steht die Wirtschaftsförderung – die Weiterentwicklung des MABP und die Stärkung von örtlichem Gewerbe und Sicherung der Nahversorgung – im Fokus der CSU. Um Fachkräfte zu binden, gelte es überdies, attraktive Wohn- und Arbeitsbedingungen anzubieten. Um die Qualität der Bildung voranzubringen, so formulierte es Damian Edfelder, sei das erklärte Ziel eine weiterführende Schule am Ort.

Jasmin Ghubbar-Mohamed skizzierte, worauf die CSU in puncto Digitalisierung hinarbeitet: Öffentliche WLAN-Hotspots, neue Informationsplattformen und die Einführung eines Referentenpostens. Die Kinderbetreuung bedarfsgerecht zu verbessern, etwa durch Betreuungsangebote in den Ferien, unterstützt Silvia Edfelder, aktuell Schulreferentin der Kommune.

Unter dem Stichwort „Lebensqualität“ sieht man große Herausforderungen, aber auch Chancen in der Wachstumsgemeinde: ein Naturbad und ein attraktiver, barrierefreier Rathausplatz mit einem „Abschlussgebäude“, wo es Wohnungen, Gemeindebüros und ein Café gibt beispielsweise. Weiter setzt man sich für die Schaffung eines zentralen Jugendtreffs, die Erweiterung des Sportparks und die Pflege der Predazzo-Partnerschaft ein.

Den Dialog mit Landwirten zu intensivieren, sie bei relevanten Entscheidungen einzubeziehen und gewachsene Strukturen von örtlichen Familienbetrieben und Direktvermarktern zu erhalten, nennt die CSU als weiteren Schwerpunkt. Unter dem Stichwort „Mobilität“ stehen ein kostenloser Ortsbus, der Ausbau innerörtlicher Erschließungsstraßen und überörtlicher Busverbindungen (Garching, Flughafen) sowie die Anbindung von Wohngebieten mit Kleinbussen auf der „To-do“-Liste.

Stellen will man sich der Herausforderung, bezahlbaren Wohnraum für Senioren und Pflegekräfte und innovative Konzepte für Kurz-, Tages- und Nachtpflege zu schaffen. Hochhalten will man die Förderung von Vereinen und des Ehrenamts, die das gesellschaftliches Leben und sozialen Zusammenhalt stützen.

Das Arbeitsprogramm der CSU im Internet: www.csu-hallbergmoos.de

Eva Oestereich

Einen Überblick, wer im Landkreis Freising überall für Spitzenämter kandidiert, gibt es hier

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