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Zum Firmenjbiläum gratulierte Vorsitzender Heiko Schmidt (M.) Hans Mikesch (70 Jahre Autohaus Mikesch) und Stefan Rentz (70 Jahre Rentz Bau, r.). 

Werbegemeinschaft „Hallbergmoos in Aktion“

Ein Blumenstrauß an Werbeveranstaltungen zum 30. Geburtstag

Die Werbegemeinschaft „Hallbergmoos in Aktion“ feiert heuer ihr 30-jähriges Bestehen – ohne großes Brimborium, dafür aber wieder mit etlichen Klassikern.

HallbergmoosDie Osterblumenaktion am Gründonnerstag (18. April), die Radlrallye (1. Mai), das Entenrennen (13. Oktober), der Christkindlmarkt (30. November/1. Dezember) und die Weihnachtslos-Aktion sind Events, mit denen man sich bei den Kunden für ihre Treue bedanken möchte. „Nutzen Sie die Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen“, warb Heiko Schmidt, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, bei der Jahreshauptversammlung um eine möglichst rege Teilnahme der Gewerbebetriebe. 71 sind aktuell unter dem Dach der „HIAK“ zusammengeschlossen. Von sieben musste man sich 2018 verabschieden, drei neue kamen dazu. Unter ihnen etliche Traditionsbetriebe, denen Schmidt zu ihren Betriebsjubiläen gratulierte.

Auf ein neues Angebot von Werbegemeinschaft, Kommune und einem Autohaus wies der Vorsitzende hin: Man will ein Carsharing anbieten, das Fahrzeug wird schon in den nächsten Wochen zur Verfügung stehen. Wer sich über eine App einbucht, kann das Auto für vier Euro pro Stunde (zuzüglich 0,25 Euro pro gefahrenem Kilometer) nutzen. Das Tanken ist kostenfrei. Aufgehübscht wird außerdem der Christkindlmarkt mit neuen Hütten. Schmidt regte zudem eine Festbeleuchtung für das Rathaus an. „Die Werbegemeinschaft lebt“, lobte Bürgermeister Harald Reents.

Dass in der Ortsmitte ein Geschäftesterben eingesetzt habe, beobachte man auch im Rathaus mit Sorge. Die Bäckerei Weiß und das Modehaus Hippele haben kürzlich dicht gemacht. Den Grund dafür habe Geschäftsinhaber Norbert Hippele deutlich genannt: der Internethandel, der nicht nur Kunden abzieht, sondern auch die Straßen mit „Packerlfahrern“ verstopfe, berichtete Reents. Dass die Werbegemeinschaft als starker Verbund und „mit einem Blumenstrauß an Veranstaltungen“ dagegenhält, lässt das Gemeindeoberhaupt hoffen, dass keine Geschäftsaufgaben mehr folgen. Auch die Kommune will ihren Teil dazu beitragen – mit dem neuen städtebaulichen Leitbild: Es soll helfen, „Zentralitäten zu schaffen, wo Leben stattfindet und Läden ihren Platz haben“, sagte Reents. Bindeglied zwischen Kommune und Gewerbe ist die Wirtschaftsförderung, die dem Bürgermeister zufolge „noch nie so schlagkräftig besetzt war wie heute“. Mit einer eigenen Währung – den Hallberg-Schecks – stärkt die HIAK zudem die Kaufkraft: Seit ihrer Einführung 2007 sind so fast 230 000 Euro am Ort geblieben.

Eva Oestereich

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