Kino im Sportpark
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Kino ohne Dach - in Hallbergmoos ist das noch bis Freitagabend möglich. Der Eintritt ist frei.

Finale der Freiluft-Saison

„Besser als direkt am Weiher“: Lob für neuen Standort des Hallbergmooser Open-Air-Kinos

Open-Air-Kino bei freiem Eintritt: Eine Woche lang hat die Gemeinde Hallbergmoos die Bevölkerung zum Freiluft-Kino in den Sportpark eingeladen.

Hallbergmoos - Und viele ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen: Ausgerüstet mit Picknick-Decken, Camping-Stühlen, Sitzsäcken, Kissen, Decken und Proviant machten sie es sich auf dem Rasen vor der großen Leinwand bequem. Die am Eingang postierte Security hatte ein Auge auf das Corona-konforme Anmeldungsprozedere per Luca-App oder Anmeldeformular. Um 20 Uhr flimmerten dann beliebte Filme wie Leberkäsjunkie, Rocketman oder Daddy’s Home über die Leinwand.

Beste kulinarische Betreuung von der Narrhalla

Bestens betreut und mit Popcorn, Nachos und Getränken wurden die Besucher von Ehrenamtlichen der Narrhalla. Präsidentin Renate Hofbauer war täglich zusammen mit sechs Narrhalla-Mitgliedern vor Ort. Sie zog nach den ersten fünf Tagen ein erstes Fazit: Zwischen 30 und gut 100 Besucher wurden pro Vorstellung gezählt: „Das Highlight waren der Kinderfilm Onward – Keine halben Sachen und Fast & Furios 9.“

An dem einen oder anderen Tag hätte sie sich freilich mehr Zuschauer vorstellen können: „Es ist immerhin kostenlos. Es wäre schön gewesen, wenn mehr Leute das Geschenk der Gemeinde angenommen hätten.“ Es wäre, wie sie hinzufügt, „doch schade, wenn’s nicht mehr stattfindet, weil das Open-Air- Kino zu wenig angenommen wird.“ Man müsse freilich bedenken, dass zur gleichen Zeit mit dem „Sommer in der Stadt“ und dem „Kulturboten“ Konkurrenzveranstaltungen in Freising laufen.

Lob für disziplinierte Besucher

Großes Lob gab’s für die Disziplin der Besucher, die keinen Müll zurückließen. Und für Dauergast Franziska, die fast jeden Abend da war, gab’s dann eine Portion Nachos gratis. Verena Baumann, Julia Lex und Claudia Auerhammer fanden die neue Location richtig gut: „Das gefällt uns viel besser als direkt am Weiher. Auch weil es hier nicht so viele Mücken gibt.“

Am Freitagabend besteht die letzte Möglichkeit, ins Freilichtkino zu gehen: Um 20 Uhr läuft „Ausgrissn – In der Lederhosn nach Las Vegas“ – ein bayerisches Roadmovie, das die Brüder Julian und Thomas Wittmann mit ihren Mopeds in die USA führt.

Eva Oestereich

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