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Ziehung der Glückszahlen: Bürgermeister Harald Reents und Elisabeth Lex, die den Adventskalender für den Förderverein der Emmauskirche gestaltet hat.

Christkindlmarkt und Adventskalender

Griff nach dem großen Los

„Eine Institution und alle Jahre wieder ein schönes Erlebnis“ – mit diesen Worten hat Bürgermeister Harald Reents den Hallbergmooser Christkindlmarkt auf dem Rathausplatz eröffnet. Und in die Lostrommel griff er danach auch noch.

Hallbergmoos – Zwei Tage lang war die gute Stube in ein festliches Ambiente gehüllt. Krippen, Kulinarik und ein Kasperltheater für Kinder waren unter den 18 Buden zu finden. Die Partnergemeinde Predazzo verwöhnte die Besucher mit Speck- und Käsespezialitäten. Neu gestaltet hatte die Werbegemeinschaft, die den Markt organisiert, die Eingangs- und Aufenthaltsbereiche, die mit Holz, Sitzkissen und hübschen, winterlichen Accessoires zum Verweilen einluden.

Weihnachtsdekoration, Schmuck, Deko, Honig und natürlich viel Wärmendes aus der Küche – von Maronensuppe bis zu den begehrten Wildspezialitäten der Jäger: die Besucher nutzten die Gelegenheit zum Schlemmen, Bummeln und Verweilen in geselliger Runde. Natürlich schaute auch der Nikolaus vorbei, um die Kinder mit Süßem zu beschenken. Ihren musikalischen Beitrag zur besinnlichen Zeit lieferten das Jugendblasorchester St. Andreas (Eching), die Jagdhorn-Bläsergruppe Freising und der Golden Gospel Choir, der traditionell am Sonntag den Schlussakkord setzte.

Und was gibt es Schöneres, als in der Adventszeit jeden Tag ein Türchen des Adventskalenders zu öffnen? Noch dazu, wo hinter jedem ein attraktiver Gewinn verborgen sein könnte. Der Förderverein „Freunde der Emmauskirche“ leistet hier seinen Beitrag: Ein von der Künstlerin Elisabeth Lex gestalteter Kalender begleitet täglich mit einem besinnlichen Spruch durch die Adventszeit, sondern verheißt auch Geschenke. Denn jeder Adventskalender ist mit einer Gewinnnummer versehen – und mit ein bisschen Glück können die Besitzer bei der täglichen Verlosung das große Los ziehen. Als Preise winken Einkaufs-, Gastronomie oder Hallbergschecks.

Als „Glücksfee“ hat sich einmal mehr Bürgermeister Harald Reents betätigt: Im Rathaus griff er nun beherzt in die Lostrommel, die ein wenig an die Anfänge der Lottozahlen-Ziehung erinnerte. Noch ist alles streng geheim, die Glücksnummern werden seit Montag täglich unter www.förderverein-emmauskirche.de veröffentlicht.

„Gewonnen hat in jedem Fall die Kirche“, so der Gemeindechef. Denn der Erlös aus dem Kalenderverkauf kommt dem Förderverein zugute, der sich für Anschaffung einer Kirchenglocke engagiert.

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