Bebauungsplan „Getränkelogistik östlich der Amalienstraße“

Gewerbegebiet „Nord-Ost“: Genug Platz für K&F und Co.

Ein neues Gewerbegebiet entwickelt die Gemeinde im Nordosten von Hallbergmoos. Entlang der Amalienstraße, südlich und östlich des Betonwerks Angerer, wurde landwirtschaftliches Gebiet in Gewerbeflächen umgewidmet. Damit trägt man, wie es heißt, dem Wachstum und den Expansionswünschen heimischer Betriebe Rechnung.

Hallbergmoos – Nun wurde ein erster Bebauungsplan verabschiedet: Die Gebietsausweisung orientiert sich an der Städtebaulichen Rahmenplanung, die für das gesamte Gemeindegebiet entwickelt wurde. Das Gewerbegebiet „Nord-Ost“ wird über die Amalien-, die Kreisstraße 11 und die Nordumgehung, die an einem Kreisverkehr einmündet und im September freigegeben wird, erschlossen. Über die Umfahrung fließt künftig der Verkehr am Ortskern vorbei auf die B 301.

Nach Angaben des Getränkehandels Roth werden täglich etwa sechs Last-, vier Sattelzüge, zwei kleinere Lkw und 20 Pkw das Firmengelände anfahren. Das sollte, so die Prognose, die FS 11 mit einem Verkehrsaufkommen von weniger als 2000 Kfz pro Tag problemlos aufnehmen.

Getränkehandel an einem Standort

Aufgrund dieser direkten Anbindung an überörtliche Straßen sehen die Städteplaner hier einen geeigneten Raum für „größere Bauvolumen“ für Lager- und Logistikunternehmen. Dort will nun besagter Getränkehandel Roth (Eichenried) sein Lager aufschlagen: Das Unternehmen wurde 2006 vom Hallbergmooser Getränkehandel „K&F“ übernommen. Aus betriebswirtschaftlichen Gründen will man nun die Geschäftstätigkeit an einem Standort konzentrieren. Geschäftsführer beider Betriebsteile sind die Gemeinderäte Josef Fischer (FW) und Christian Krätschmer (CSU). Bauen will man auf 9150 Quadratmetern mit 4700 Quadratmetern Geschossfläche eine Logistikhalle mit Lagermöglichkeiten, Geschäfts-, Büro- und Verwaltungseinheiten, Sozialräumen und Stellplätzen.

Der vorgelegte Entwurf für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Getränkelogistik östlich der Amalienstraße“ wurde vom Bauausschuss einstimmig gebilligt. Der notwendige Durchführungsvertrag zwischen Kommune und Vorhabensträger wird dem Gemeinderat gesondert zur Abstimmung vorgelegt. Eva Oestereich

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