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Szenario Nummer zwei: Ein Rangierfehler in einer Hallbergmooser Tiefgarage hatte für eine starke Rauchentwicklung gesorgt.

Einsatzübung

Rauch und Rangierfehler in Hallbergmoos: Feuerwehren, Malteser und THW proben Ernstfall

Es wirkte äußerst dramatisch und realistisch - war aber bloß eine Übung: Feuerwehren, THW und Malteser-Rettungsdienst haben jetzt in Hallbermoos einen gemeinsamen Einsatz geprobt.

Hallbergmoos – Bereits seit Jahren treffen sich die die Freiwilligen Feuerwehren Hallbergmoos und Goldach, der Malteser-Rettungsdienst München-Flughafen und das THW Freising zu einem gemeinsamen Übungstag. Ausrichter der diesjährigen Übung war die Freiwillige Feuerwehr Hallbergmoos.

Realistische Unfalldarstellung: Ein Pkw war in ein landwirtschaftliches Gespann gefahren.

Trotz angenehmen Herbsttemperaturen war Notfallsanitäterazubi Michael Aufhauser froh, am Übungsende seine Schutzausrüstung ablegen zu können: „Ich hätte nie gedacht, dass eine Übung so real sein kann“. Die Organisatoren der Feuerwehr Hallbergmoos um Martin Eichschmid stellten dies in zwei komplexen Szenarien eindrucksvoll unter Beweis: Ein landwirtschaftliches Gespann, welches mit mehreren hundert Litern Dieselkraftstoff beladen war, wurde in einen Verkehrsunfall verwickelt. 

Alles im Griff: (v. l.) Fabian Gehrke, Nina Stanglmeir und Veronika Rohrbach von den Maltesern.

Mit fünf Rettungswagen galt es für die rund 20 Sanitäter und Notfallsanitäter-Azubis der Malteser zusammen mit Feuerwehr und THW, das Schlimmste zu verhindern. Ein Autokran des Technischen Hilfswerks konnte anschließend die Wracks kontrolliert bergen.

Gleich geht’s los: die Abordnung des Technischen Hilfswerks Freising.

Am Nachmittag sorgte ein Rangierfehler in einer Tiefgarage für starke Rauchentwicklung. „Gerade einmal eine Armlänge Sicht“, schilderte einer der etwa 40 anwesenden Feuerwehrleute aus Hallbergmoos und Goldach. Dementsprechend anstrengend war die Suche nach den fünf Verletzten in dem 2000 Quadratmeter großen Tiefbau. Mithilfe der Spezialausrüstung des THW konnte die Halle entraucht werden. „Gespenstisch war es, so ganz ohne Sicht, aber die Kollegen haben uns superschnell gefunden“, resümierte die Verletztendarstellerin und Feuerwehrfrau Anna.

Am Ende kochte die Feldküche der Malteser zusammen mit der Vereinsjugend ordentlich auf. Da waren die Strapazen dank Gulasch und Spezi schnell vergessen.

ft

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