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Freuten sich über den Spatenstich: (v. l.) Silvia Edfelder (Referentin für Schulen und Kindertagessstätten), Fritz Schaller (Schaller Bau), Albert Söhl (BRK-Kreisgeschäftsführer), Bürgermeister Harald Reents, Martin Rebmann (Landschaftsarchitekt), S ebastian Hrycyk (Architekt), Landrat Josef Hauner, Claus Kreitmeier (Baubüro Rentz), Christian Mayer (IBM) und Albin Agic (Ingenieurbüro Bauer). 

Startschuss für Millionenprojekt 

Hallbergmoos investiert: 250 Wohneinheiten und ein Kinderhaus

Wohnen und Kinderbetreuung: Das sind momentan die Themen in der Wachstumsgemeinde Hallbergmoos. Beides wird im Baugebiet „Jägerfeld-West“ mit Hochdruck angepackt.

Hallbergmoos – Am Dienstag fiel im Beisein von Landrat Josef Hauner der Startschuss für den Bau eines „Kinderhauses“, das sich die Kommune 3,7 Millionen Euro kostet lässt. Im Sommer 2019 soll es fertig sein.

Neu angelegte Straßen, Kräne und erste Rohbauten bestimmen das Bild im Neubaugebiet „Jägerfeld-West“. Unübersehbar ist also das, was Bürgermeister Harald Reents in Worte fasste: „Hallbergmoos wächst und wächst. Wir können die Entwicklung nicht verhindern, sie aber gestalten. Und dazu leisten wir unseren Beitrag.“ 250 Wohneinheiten entstehen in dem neuen Viertel im Norden der Gemeinde, östlich der Theresienstraße. Etwa 80 Wohnungen baut die Kommune demnächst selbst – für Familien und Senioren („Betreutes Wohnen“). 20 Parzellen wurden im Einheimischen-Modell vergeben. Der Rest sind private Häuslebauer.

Weil’s mit dem Wohnen alleine nicht getan ist, hat die Kommune mit dem Bau des Kinderhauses nun „ein weiteres bedeutsames Projekt“, so der Bürgermeister, angestoßen: In vier Gruppen können in dem modernen, kompakten Gebäude bis zu 87 Mädchen und Buben im Kindergarten- und Krippenalter betreut werden. Zwei Gruppen sind „flexibel“, sprich: Sie können je nach Bedarf mit Kindergarten- oder Krippenkindern belegt werden. Träger der Einrichtung im Margaretenweg 12 ist das Bayerische Rote Kreuz (BRK).

Vergessen sind nun auch die kontroversen Ratsdiskussionen um die Bauweise in Holz oder Ziegel – letzterer gab der Gemeinderat letztlich den Vorzug. 3,7 Millionen Euro wird der Neubau in etwa kosten. Den Löwenanteil trägt die Kommune. Man rechnet aber noch mit staatlichen Zuschüssen. Konzipiert hat das Gebäude das Münchner Architekturteam Goldbrunner + Hrycyk, das Einiges an Erfahrung im Bau von Kindertagesstätten mitbringt. Sebastian Hrycyk kalkuliert mit einer Bauzeit von elf Monaten, im Juli 2019 soll das Kinderhaus bezugsfertig sein. Im Garten werden Schaukeln, ein Pfahlhäuschendorf, Klettergerüste, Sandkasten und Matschbereich für die Kleinen eingerichtet. Hrycyk und Goldbrunner, die federführend das Projekt leiten, haben schon einmal – beim gemeindlichen Wohnhaus im Tassiloweg – bewiesen, dass sie sie pünktlich und im angegebenen Kostenrahmen „liefern“.

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