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Strahlend weiß und nagelneu: Dieter Grimm (r.), Hausleiter des Küchenfachmarkts, und Verkaufsleiter Alex Sechi übergaben Tafel-Chefin Tanja Voges offiziell die neue Küche. 

Gute Nachricht in Corona-Zeiten

Ein Schmuckstück für die Hallbergmooser Tafel: Fachmarkt spendiert neue Küche

Die Hallbergmooser Tafel hilft auch in Zeiten von Corona, wo sie kann. Jetzt dürfen sich die Verantwortlichen über ein besonderes Geschenk freuen.

Hallbergmoos – Die Tafel hatte während des Corona-Shutdowns durchgehend geöffnet. Seit 2006 versorgt die Einrichtung sozial Schwache und bedürftige Menschen aus Hallbergmoos, Neufahrn und Eching gegen geringes Entgelt mit Nahrungsmitteln und Lebensnotwendigem. „Wir konnten das gut organisieren. Es gab keine Probleme“, betont Tafel-Chefin Tanja Voges. Problematisch sei allerdings die alte Küche mit den roten Fronten gewesen, die ihre besten Jahre lange hinter sich hatte. Aus diesem Dilemma half jetzt der Echinger WEKO-Küchenfachmarkt: Er spendierte eine nagelneue Küche im Wert von 12.600 Euro.

„Der schönste Tag des Jahres“

Verkaufsleiter Alex Sechi, Hausleiter Dieter Grimm und Küchenplaner Florian Wäger waren kürzlich vor Ort, um das Schmuckstück offiziell zu übergeben. Eigentlich waren die Tafel-Mitarbeiter Renate und Karl-Heinz Moldenhauer, der für die Logistik zuständig ist, in der Hoffnung auf ein „kleines Entgegenkommen“ in den Küchenfachmarkt gefahren. Daraus wurde eine große Überraschung: „Wir hatten eine Ausstellungsküche im Auge und haben heimlich mit der Küchenplanung angefangen“, sagte Verkaufsleiter Sechi. Der Entschluss, an die Einrichtung zu spenden, sei schnell gefallen. „WEKO engagiert sich viel für Karitatives“, erklärte Hausleiter Grimm.

Nun konnte man den Tafel-Verantwortlichen eine schicke neue Einrichtung präsentieren. Gratis – samt Einbau und Lieferung frei Haus. „Wir waren sprachlos“, berichtet Voges. Und auch für Küchenplaner Florian Wäger war es, wie er sagte, „der schönste Tag des Jahres“.

Beste Startvoraussetzungen also, dass die Tafel bald wieder zum Normalbetrieb übergehen kann. Dazu gehören auch Kontakte und Gespräche mit Kunden im Tafel-Café, das hoffentlich rasch wieder öffnen kann. Denn nicht nur der Einkauf, sondern auch die persönlichen Gespräche seien enorm wichtig, betont Tafel-Chefin Voges. Mehr als 400 registrierte Kunden aus den drei Süd-Gemeinden im Landkreis Freising nehmen aktuell das Angebot wahr. Vor allem Familien, Großfamilien, Alleinerziehende, Alleinstehende und immer mehr Rentner. Neben der Ausgabe kostengünstiger Lebensmittel bietet die Tafel auch Hilfe zur Selbsthilfe, Vermittlung im Umgang mit Ämtern und ein offenes Ohr für alle Probleme an. Eva Oestereich

Aktuelles im Landkreis Freising

Das ist eine gute Nachricht für hunderte von Freisinger Bürgern: Die Tafel macht wieder auf - nach zehn Wochen Corona-Lockdown.

Der Echinger Wochenmarkt am Samstag ist wegen der Rathausbaustelle umgezogen – und fällt jetzt mehr ins Auge.

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