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Willkommen in „Surftown“: Planungen für Wellenpark in Hallbergmoos schreiten voran

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In zwei Bereiche lässt sich das 4,1 Hektar große Areal der „Welle“ einteilen: den Bürokomplex im Norden und den Surfpark im Süden. Links oben ist der neue Kreisverkehr an der Ludwigstraße zu sehen. © DRAGOMIR STADTPLANUNG GMBH

Die Planung für „die Welle“ nimmt Konturen an: Am Dienstag billigte der Bauausschuss Hallbergmoos einstimmig den Vorentwurf für den Bebauungsplan.

Hallbergmoos – Den neuen Kreisverkehr an der Ludwigstraße mit einberechnet ist das Areal 4,1 Hektar groß. Das „Filetgrundstück“ der Gemeinde im Munich Airport Business Park, wo zwei Investoren das Großprojekt realisieren, wird als Sondergebiet für Büro, Nahversorgung und Freizeit ausgewiesen.

„Für den jetzigen Planungsstand ist das schon sehr detailtief“, beurteilte Rathauschef Harald Reents den von der Münchner Dragomir Stadtplanung GmbH präsentierten Vorentwurf. Ausgangspunkt der Planung ist der Wunsch der Gemeinde, die Attraktivität des Munich Airport Business Park zu steigern. Dafür hat man sich zwei Investoren ins Boot geholt, die vor genau einem Jahr ihre Pläne für „die Welle“ publik machten – und für Schlagzeilen sorgten. Mit dem Bebauungsplan werden nun die städtebaulichen Weichen gestellt.

Zwei Teile: der Bürokomplex im Norden und der Surfpark im Süden

Konzeptionell ist das Terrain in zwei Bereiche – den Bürokomplex im Norden und den Surfpark im Süden – unterteilt: Als Hauptnutzung sind im Erdgeschoss und in der ersten Etage des Gebäudes neben Büros, Gastronomie und kleinteiligen Geschäftsflächen (bis 99 Quadratmeter) auch zwei größere Einzelhandelsbetriebe (bis 799 Quadratmeter) für Lebensmittel, Sportartikel oder Fahrrad zugelassen.

Der südliche Teil der Anlage ist auf den Wellenpark, der im Konzept nun „Surftown“ heißt, zugeschnitten: Er umfasst Flächen für Sport (Wellenbecken, Volleyball), Kinderspielplätze, Wassersportzubehör-Verleih, Gastronomie und Anlagen für kulturelle, soziale und gesundheitliche Zwecke. Vier Zugänge führen, wie die Nachfrage von Heinrich Lemer (FW) ergab, von der Lilienthal- und Ludwigstraße zum „Boulevard“ sowie dem eingezäunten Büro- und Sportkomplex. Die Wellenanlage wird von einer 4,50 Meter hohen, begrünten Stützmauer und im Süden von einem Technikgebäude umgeben sein. Parkplätze stehen in einem großräumigen Parkhaus an der Lilienthalstraße zu Verfügung. Die Wandhöhen sind unterschiedlich gestaffelt und reichen von 12,50 m bis zu einer maximalen Wandhöhe von 25,50 m. Der Mindestanteil der Grünflächen ist für das gesamte Gebiet mit 20 Prozent festgesetzt. Zudem ist eine extensive Begrünung der Flachdächer vorgesehen. Eva Oestereich

Lesen Sie auch: Kommt mit der Surfwelle das Verkehrschaos? Hallbergmoos passt Pläne an

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