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Hallbergmoos: Kunsthandwerkermarkt ein großer Erfolg

Hallbergmoos: „Das war einfach der Wahnsinn“

Hallbermoo.: Von so einer Premiere hatte niemand zu träumen gewagt: 500 Besucher strömten in den Apfelgarten des Alten Wirt in Hallbergmoos und waren begeistert.

Hallbergmoos – „Das ist einfach der Wahnsinn!“ Sabina Brosch konnte es kaum fassen. Schon vor der Eröffnung um 10 Uhr standen die Menschen am Eingang Schlange. Am Ende zählte die Organisatorin 500 Besucher beim „Wohlfühlmarkt“. Wie Brosch selbst hatten es sicherlich einige nicht für möglich gehalten, dass man die alte „Location“ – den Goldachpark – würde toppen können.

Die Gemeinde hatte den Markt, den Brosch seit ein paar Jahren im Juli dort organisiert hatte, dort abgesagt. Corona-bedingt, wie hieß. Brosch machte es daraufhin in Eigenregie – zusammen mit „Cultiamo“, dem Kunst- und Kulturverein, den namhafte Kulturschaffenden vor Kurzem gründet haben. „Der Termin ist super. Es ist keine Badesaison mehr. Wir haben keine Weiher-Konkurrenz“, freute sich Brosch über den Zuspruch und das Bilderbuchwetter.

Gehäkelte Schmuckstücke fanden ebenso Anklang wie das restliche Angebot.

Das Marktgelände in der malerischen Umgebung ließ auch Besucher und Aussteller schwärmen: Unter Apfelbäumen, schön kompakt und die Standl doch soweit voneinander entfernt, dass man Abstände und Hygieneregeln problemlos einhalten konnte. Am Gartentor trugen sich die Gäste in die Anwesenheitsliste ein, im Garten trugen alle sehr diszipliniert ihre Mund-Nasen-Bedeckungen. „Das ist unser erster Markt heuer. Wir sind froh, dass wir wieder etwas machen können. Im Freien und mit Masken, das ist für jeden tragbar. Ein gutes Konzept“, lobte Monika Kanczer aus Baldham die Organisatoren. Selbstgemachtes aus Keramik und gehäkelte Schmuckstücke haben sie und ihre Schwiegertochter mitgebracht. Nadja Winklmaier aus dem Ampertal hat witzige Tischlampen dabei: Alte Balken und Baumstämme, geflammt oder gewachst, bilden den Fuß. Alles echte Handarbeit - wie bei allen, die auf dem Gelände ihre Waren anbieten. „Es ist wundervoll idyllisch hier. Einfach toll. Ich bin nächstes Mal wieder dabei.“ Winklmaier ist normalerweise fünf bis sechs Mal im Jahr auf Märkten. Im Corona-Jahr hat sie sich mit einem Online-Shop (www.stubnhocker.de) beholfen. „Aber das ist nicht zu vergleichen: Das Gespräch mit den Kunden, die Ware zum Anfassen – das fehlte.“ Umgekehrt schätzen die Besucher Qualität der Waren – allesamt Unikate.

Brosch ist überglücklich, dass der Markt auf dem neuen Gelände auf Anhieb so gut ankommt. „Mein allerherzlichster Dank geht an die Familie Graf. Ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen“, und meint damit die Chefs des Alten Wirts in Goldach. Und dass man dort noch Mittagessen kann, ist angenehmer Nebeneffekt. Da lässt sich Kunst und Kulinarik wunderbar verbinden.

Sabina Brosch

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