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Hallbergmooser Kinderinthronisation

Helau again

Die Faschingssaison ist nun auch für das junge Publikum eröffnet: Johanna I. und Nico I. haben bei der Kinder-Inthronisation die Herrschaft über Gaudi und Frohsinn. Auch für sie gilt das Motto „B(l)ack to Classic. An ihrer Seite: 41 begeisterte junge Tänzer, die in Kinder- und Teeniegarde die Stimmung anheizen.

Hallbergmoos – Narrhalla-Präsidentin Renate Hofbauer, noch ein wenig gezeichnet von der Inthronisation der „Großen“ am Vorabend, konnte zur Kinderinthronisation am Sonntagnachmittag auf einen gut gefüllten Gemeindesaal blicken. Das Faschingsmotto ist zwar etwas holprig auszusprechen, doch in den fünfeinhalb Wochen,gilt es ja vor allem zu feiern – und zu tanzen: Von Ballett bis HipHop, von Schwanensee bis „Who let the Dogs out“: Trainerin Sabrina Schuster hat wieder einmal ein geschicktes Händchen bei Musikauswahl und Choreografie für Prinzenpaar und Garde bewiesen.

Gewohnt und gewollt holprig verlief die Vereidigung des neuen Kinderprinzenpaares: Maxi Schnepf, Vorjahresprinz an der Seite von Laura I., bewies dabei Multitasking-Qualitäten. Bei der Übergabe der Amtsgeschäfte an die Nachfolger schlüpfte er geschwind in seine angestammte Rolle als Hofmarschall und übernahm die Vereidigung des neuen Kinderprinzenpaares: Die Schachtelsätze verlangten dem Paar einiges ab – und brachten Nico I. am Ende dazu statt eines „Helau“ ein „Hello“ ins Publikum zu rufen. Kein Beinbruch, denn es soll ja nicht geredet, sondern gefeiert werden.

Richtig ansteckend ist die Freude des Kinderprinzenpaars, die mit strahlendem Lächeln und äußerst charmant ihren Part ausfüllen. Selbst der „Blindflug“ von Nico I. beim Prinzenwalzer, dem bei einer Hebung durch das flieder-farbende Ballkleid seiner Partnerin zeitweilig die Sicht versperrt war, wurde einfach weggelacht.

Genau hinsehen heißt es beim Bühnenbild: Das hat nämlich der erst 16-jährige Tobias Schnepf entworfen – und mit einigen begeisterten Gleichaltrigen Stein um Stein gemalt. Bei so viel Enthusiasmus und Tanzbegeisterung konnte Bürgermeister Harald Reents beruhigt die Rathausschlüssel abgeben – und beim Blick auf die vielen jungen Menschen, die sich dem Fasching verschrieben haben, zufrieden feststellen: „Fasching in Hallbergmoos ist einfach einmalig.“ Um die Zukunft der fünften Jahreszeit muss ihm jedenfalls nicht bange sein.

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