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Wohnen in der Gemeinde Hallbergmoos ist teuer.

Bodenrichtwerte

In Hallbergmoos wohnt sich‘s teuer - Goldach übertrifft Hauptort sogar noch

Es ist keine Überraschung, was die jüngste Veröffentlichung der Bodenrichtwerte nahelegt. Doch nun hat man es Schwarz auf Weiß: Wohnen in der Gemeinde Hallbergmoos wird zunehmend teuer.

Hallbergmoos - Die Bodenrichtwerte werden im Landratsamt alle zwei Jahre neu ermittelt. Dabei handelt es sich um durchschnittliche Lagewerte für den Quadratmeter unbebauter Grundstücke für Wohn- und Gewerbebauland sowie landwirtschaftliche Flächen. Grundlage der Berechnung sind die tatsächlich im Kreis Freising getätigten Verkäufe aus den Jahren 2017 und 2018.

Für Wohngrundstücke in Hallbergmoos wurde ein Bodenrichtwert von 850 Euro pro Quadratmeter ermittelt (bei einer Geschoßflächenzahl von 0,6). Teurer sind Wohngrundstücke in Goldach, hier liegt der Wert bei 950 Euro pro Quadratmeter. Für Gewerbeflächen gelten 300 Euro als Richtwert. Für landwirtschaftliche Flächen werden 15 Euro angegeben.

Höchste Preiszuwächse an Hauptverkehrsachsen

Während im gewerblichen Bereich bis auf wenige Ausnahmen die Preise stagnieren oder nur mäßig steigen, müssen Häuslebauer vor allem im Landkreis-Süden tiefer in die Tasche greifen als noch Ende 2016. Im Bereich der Hauptverkehrsachsen – ob Schiene oder Straßenverkehr – zeigen sich die höchsten Preiszuwächse, so das Fazit des Landratsamts.

Wer sich für die aktuellen Bodenrichtwerte interessiert, darf sie bis 15. Oktober im Rathaus kostenfrei einsehen. Danach können die Bodenrichtwerte als Einzelauskünfte oder auch als gebundene Liste mit umfangreichem Kartenwerk (207 Seiten) gegen Gebühr bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses erworben werden. Nähere Auskünfte: Tel. (08161) 600716, -717, -718 oder per E-Mail an gutachterausschuss@kreis-fs.de.

Eva Oestereich

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