Die Führungsriege der Jungen Union. foto: oestereich

In der JU sind Frauen stark vertreten

JU Hallbergmoos: Der Fokus liegt auf den Wahlen

Die Junge Union Hallbergmoos setzt ihren Erneuerungskurs erfolgreich fort: Die politische Nachwuchsorganisation hat sich weiter „verjüngt“. Junge Frauen sind im Ortsverband nach wie stark vertreten.

Hallbergmoos – Kurzhalten konnte JU-Chef Damian Edfelder das Jahrestreffen, denn in „geraden Jahren“ gibt es keine Neuwahlen. So richtete sich der Blick vornehmlich auf die Bilanz. Fünf neue Mitglieder und fünf „Ausscheider“, die die Altersgrenze von 35 Jahren überschritten haben, ließen den Mitgliederstand unverändert bei 32 bleiben. Stark vertreten sind die Frauen mit einem Anteil von 53 Prozent. Das Durchschnittsalter liegt bei 25,3 Jahren (-1,4). Ein Drittel der Mitglieder (elf) ist zwischen 18 und 21 Jahren alt. Den Vorsatz „politischer zu werden“ hat man nach den Worten Edfelders hat man proaktiv umgesetzt: In etlichen Vorstandssitzungen habe man „auch mal hitzig“ politische Themen diskutiert, so Edfelder. „Das gehört zum politischen Meinungsbildungsprozess dazu.“ Die öffentlich geäußerte Kritik am mangelnden Interesse der JU’ler am „Fake News“-Seminar der Hanns-Seidl-Stiftung konterte Edfelder: „Unsere Generation kann mit dem Thema gut umgehen, das ist wohl eher ein Problem der Ü35er.“

Dass die Hallbergmooser JU ein aktiver Ortsverband mit Vorbildcharakter ist, bestätigten die Gäste: JU-Kreischef Martin Hauner lobte Edfelder als „Top-Ortsvorsitzenden“ und „versierten Steuermann“. Tanja Knieler, gerade bei der JU ausgeschieden und nun CSU-Ortsvorsitzende, lobte die gute Basisarbeit. Ein Engagement im Kreisverband, so sein Appell, biete zudem optimale Chancen, zum Netzwerken und Weiterbilden.

Aktuell stellt die JU keinen Gemeinderat. Ehrenvorsitzender Georg Förg mahnte daher, „sich schön langsam für die Kommunalwahl 2020 aufzustellen“. Der Blick der Jungpolitiker richtet sich freilich aber erst einmal auf den Landtags- und Bezirkstagswahlen im Herbst. An die Anwesenden richtete Bezirksrat Simon Schindlmayer, der über die Arbeit und Aufgaben des Bezirksrats informierte, den Appell, sich aktiv im Wahlkampf einzubringen. Es gelte, so Knieler, Überzeugungsarbeit zu leisten, „dass die CSU die besten Antworten darauf hat, was die Menschen sich wünschen“. Beispielhaft unterstrich Hauner, dass gerade im Speckgürtel Münchens das im Koalitionsvertrag vereinbarte Baukindergeld und das „Bayern-Plus-Paket“ ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sei.   

Eva Oestereich

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