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Nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen Mikrofone und Co. im Sitzungssaal. Das wird sich bald ändern.

Keine Bildschirme und lediglich eine fest installierte Leinwand

Hallbergmoos – Der Schalter für die Erneuerung der Medientechnik im großen Sitzungssaal des Hallbergmooser Rathauses ist endgültig umgelegt. Nach Beratungen über Detailfragen im Bauausschuss kann nun die Sanierung für rund 165 000 Euro beginnen. Auf eine schwenkbare Leinwand und zusätzliche großformatige Bildschirme will man aber aus Kostengründen verzichten.

Die Medientechnik im Sitzungssaal ist in die Jahre gekommen. Mikrofone, Audio- und Bilddarstellung funktionieren teilweise nicht mehr – oder entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik. Deshalb hat der Gemeinderat in einer Grundsatzentscheidung grünes Licht für eine Sanierung gegeben. Nach ersten Beratungen des Bauausschusses über einzelne Komponenten hat Thomas Henning (Fa. PlanPol) das Konzept aktualisiert und zusätzlich die Kosten für eine ein Frage kommende, schwenkbare Leinwand überschlägig ermittelt: 17 000 bis 21 000 Euro würde eine Sonderanfertigung zusätzlich kosten. Die wäre allerdings auch aus ungünstigen Winkeln von den Ratstischen aus besser einsehbar. Doch die Kosten sind zu hoch, befand der Ausschuss einstimmig. Es bleibt somit bei einer „festen“ Leinwand.

Mit 6:3 Stimmen abgelehnt hat es das Gremium ferner, zwei 84-Zoll-Bildschirme installieren zu lassen. Diese waren als weitere Projektionsflächen an den Seitenwänden des Sitzungssaals angedacht. In der Abstimmung folgte das Gremium mehrheitlich der Argumentation von Stefan Kronner (SPD), der eine solch große Investition – die Kosten wurden konkret nicht angegeben, belaufen sich aber auf schätzungsweise 25 000 Euro – für nicht gerechtfertigt hielt. Es sollen aber Leitungen und Kabel für eine spätere Nachrüstung beim Umbau des Saals installiert werden.

Abstand genommen hat der Ausschuss einstimmig von einer 90-Grad-Drehung der Tischanordnung. Robert Wäger (Grüne) hatte dies vorgeschlagen. Allerdings löst diese Idee das Problem der schlechten Sicht von einzelnen Plätzen aus zur Leinwand nicht. Hoher Kostenaufwand und Platzmangel ließen das Gremium mehrheitlich davon Abstand nehmen. Auf positives Echo stieß indes der Vorschlag, zusätzliches Mobiliar anzuschaffen. Dies soll – mit Blick auf die Vergrößerung des Gemeinderats von 21 auf 24 Sitze nach der Kommunalwahl 2020 – um zehn Garnituren aufgestockt werden. Als Gesamtbudget für die Erneuerung der Medientechnik sind 165 000 Euro im Haushalt eingeplant. Für das Mobiliar stehen 15 000 Euro zur Verfügung.

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