Die freie Fläche an der Predazzoallee
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Mehr als 500000 Euro sind bislang in das Wohnbauprojekt an der Predazzoallee investiert worden.

Hallbergmooser SPD und Grüne haben nachgefragt

Wohnbauprojekt an der Predazzoallee: Gute halbe Million in den Sand gesetzt

Kosten von mehr als einer halben Million Euro sind bislang für das Wohnbauprojekt an der Predazzoallee zusammenkommen. Das ergab jetzt eine Anfrage von SPD und Grünen.

Hallbergmoos - Sabrina Brosch und Stefan Kronner, Fraktionssprecher von Grünen und SPD, hatten von Helmut Ecker (2. Bürgermeister) wissen wollen, wie viel Geld die Kommune bis zum Projekt-Stopp schon ausgegeben hat. Ausbezahlt wurden bisher etwa 417 000 Euro für Architekt, Projektsteuerung, Planer und Gutachten. 602 000 Euro waren veranschlagt. Für die Verwaltung wird der Aufwand für die Betreuung des Projekts mit 1550 Stunden angegeben.

Brosch will sich die zehn Grundstücke genauer ansehen

Darüber hinaus haben die beiden Sprecher um eine Auflistung aller gemeindlichen Grundstücke, die sich für kommunalen Wohnungsbau eignen gebeten – auch wenn Sie bereits für andere Maßnahmen überplant sein sollten. Hier wurden den Antragstellern eine Liste von insgesamt zehn Grundstücken übergeben. „Die werden wir uns mal genauer ansehen“, sagt Brosch. „Auch wenn wir da wieder bei Null anfangen müssen“, ergänzt Kronner.

Der Planungsstand für das Projekt Mehrgenerations-Haus Tassiloweg interessierte die beiden Fraktionen außerdem. Hier sind die beteiligten Planer nach Auskunft der Verwaltung bis einschließlich Leistungsphase 2, mit der Vorplanung, beauftragt. Die Kosten hierfür werden auf rund 822 000 Euro geschätzt. Davon wurden bereits knapp 675 000 Euro ausbezahlt. Im Haushalt 2021 und den Folgejahren sind die Projektkosten berücksichtigt.  

ev

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