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BayernWlan beantragt

Kostenlos im Internet surfen: Hallbergmoos setzt auf Hotspots

Hallbergmoos - Die Gemeinde Hallbergmoos setzt auf Hotspots: Schon bald soll es möglich sein, auf dem Rathausplatz oder im Sportpark kostenlos im Internet zu surfen.

Ausgangspunkt ist eine Initiative des Freistaats: Ziel ist es, die Einrichtung von 20 000 frei verfügbaren Internet-Zugängen bis zum Jahr 2020 zu forcieren. Die Kosten des Programms wurden von Finanzminister Markus Söder auf insgesamt zehn Millionen Euro beziffert. Die vom Freistaat mit dem Betreiber Vodafone ausgehandelten Rahmenbedingungen für das „BayernWLan“ stehen nun fest: Die Kosten für die Einrichtung der Hotspots trägt der Freistaat, für den Betrieb müssen die Kommunen aufkommen.

Und so funktioniert’s: Nutzer von Smartphones, Tablets und Laptops können sich kabellos ins Internet einwählen – ohne Registrierung, Anmeldung und Passwörter. Befindet sich das Gerät im Sendebereich eines Hotspots, wählt es sich automatisch ein. Ein Jugendschutzfilter macht die Sache sicher. Die Kommune muss sich keine Gedanken über Haftungsfragen machen: Im Rahmenvertrag ist geregelt, dass die sogenannte „Störerhaftung“ vom Provider Vodafone übernommen wird.

Auf einer Website mit interaktiver Karte sind alle BayernWLAN-Hotspots aufgeführt. Neben Städten, Gemeinde oder auch Hochschulen gehören dazu auch 2000 touristische Punkte in Bayern wie Schloss Neuschwanstein oder das Hofbräuhaus in München. Für die Gemeinde Hallbergmoos sind die Kosten überschaubar: Die Ersteinrichtung (zirka 2500 Euro) und zwei Standorte übernimmt bis zu einem Betrag von 5000 Euro der Freistaat. Die Kommune trägt lediglich die Betriebskosten. Dafür hat die Gemeinde im Haushalt für heuer 93 Euro eingestellt und für die Folgejahre jeweils 372 Euro. Für die weiteren erforderlichen Schritte erteilte der Gemeinderat einstimmig sein Plazet: Man beantragt nun bei BayernWLAN die Teilnahme. Der Vertrag wird nach einer Überprüfung durch das BayernWLAN-Zentrum in Straubing gültig. Über die Standorte entscheidet letztendlich der Gemeinderat.

Eva Oestereich

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