Kripo Erding geht den Spuren nach

Nach Aktenzeichen XY: Über 60 Hinweise zum brutalen Überfall eingegangen

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Hallbergmoos - In der Sendung Aktenzeichen XY hat Kriminalhauptkommissar Christian Honsa dargestellt, wie der Täter ausgesehen hat. Das führte zu einem Teilerfolg: Über 60 Hinweise sind bei der Kripo eingegangen.

Der Überfall war an Brutalität und mutmaßlich Willkür kaum zu überbieten. Ein junger Mann attackierte eine 33-Jährige auf offener Straße in Hallbergmoos und schlug ihr mehrmals mit einem Stein gegen den Kopf. Sie überlebte nur durch Glück, wie es seitens der Polizei hieß. So lautete im Juli die erste Meldung.

Sendung verpasst? In der ZDF-Mediathek noch einmal ansehen

Die ZDF-Sendung Aktenzeichen XY: Ungelöst hat sich des Falles angenommen. In der Ausstrahlung am Mittwoch kam auch das Rätsel um den Steinschläger von Hallbergmoos zur Sprache. Wer den Beitrag über den brutalen Überfall nicht gesehen hat, kann das in der Mediathek des ZDF nachholen.

Über 60 Hinweise sind eingetroffen

Jetzt, zwei Tage nach der Sendung, arbeitet die Ermittlungsgruppe Kiesel akribisch an der Abarbeitung der neuen Hinweise. Denn: Über 60 Anrufer hätten sich laut Hans-Peter Kammerer, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern, gemeldet. Aber: Gegen Ende der Sendung wurde bekannt, dass ein Anrufer sogar einen Namen genannt hat. Ein Hoffnungsschimmer? Vielleicht ein kleiner. Denn: Alle Hinweise, die der Polizei bekannt sind, führen nicht zu einer bestimmten Person. Der Name reiht sich also als weiterer Hinweis ein. Es müsse sich dabei nicht um den Täter handeln. 

Weitere Hinweise erwünscht 

Wichtig: Wer noch Hinweise zum Überfall in Hallbergmoos geben kann, meldet sich bitte bei der Kripo Erding, Tel. (08122) 9680.

Täterbeschreibung

Der Täter sprach vermutlich hochdeutsch, trug ein graues Langarm-Shirt, dunkelblaue Jeans mit querverlaufenden Rissen im Bereich der Oberschenkel und graue Adidas-Turnschuhe. Honsa vermutet, dass die Kleidung blutverschmiert hätte sein können - die Hände müssten es definitiv gewesen sein. Zum Tatzeitpunkt machte er einen betrunkenen Eindruck, die Kripo vermutet, er könnte auch unter Drogen gestanden sein. 

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