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Die Spatenstecher: (v. l.) Thomas Maierhofer (HLS-Planung, Haustechnik), Stefan Aichinger (Schiller-Elektroplanung), Markus Thalhammer (Gemeinde), Architekt David M. Meuer, Josef Niedermair (2. Bürgermeister), Rathauschef Harald Reents, Josef Fischer (3. Bürgermeister), Bauunternehmer Andreas Adldinger und Silvia Edfelder (Schulreferentin).

Spatenstich in Hallbergmoos

Neuer Hort „ein Wahnsinnskraftakt“

Spatenstich für den „Hort 3“: Am Montag fiel der Startschuss für eine neue Betreuungseinrichtung für Schulkinder. Schon zum Schulstart im September soll das Gebäude, das für etwa 4,5 Millionen Euro in Modulbauweise am Utzschneiderweg entsteht, bezugsfertig sein.

Hallbergmoos – „Wir schwingen in Hallbergmoos öfter Mal den Spaten. Das ist ein Zeichen dafür, dass der Ort ständig in Bewegung ist, wir uns weiterentwickeln und kräftig in Infrastruktur, Kinder und Jugendliche investieren“, unterstrich Bürgermeister Harald Reents anlässlich des Baustarts. Weil die Kinderbetreuungseinrichtungen „aus allen Nähten platzen“, so Reents, habe der Gemeinderat im Dezember 2017 den Bau eines weiteren Horts beschlossen.

Eigentlich hätte es nur eine Übergangslösung bis zum Bau der zweiten Grundschule für 2,8 Millionen Euro werden sollen. Dann aber habe sich gezeigt, dass es sinnvoller sei, „in was Ordentliches zu investieren“. Im Mai vergangenen Jahres fiel die Entscheidung für eine Dauerlösung nördlich der Mittelschule. Sollten einmal weniger Hortplätze gebraucht werden, „was ich im Moment nicht sehe“ (Reents), könne man das Gebäude als „vierten Finger“ an die Mittelschule anflanschen – und für Schulzwecke nutzen.

In erste Linie wird das 42 Meter lange und 15 Meter breite, zweigeschossige Pultdachgebäude, das mit einer Fotovoltaikanlage bestückt wird, für die Hort-Kinder gebraucht: 75 Betreuungsplätze entstehen dort, davon 50 „echte neue“, so Reents, weil 25 Plätze aus den bestehenden beiden Horten „umziehen“. Weil die Zeit drängt, entschied sich die Kommune für einen Holz-Modulbau. Dieser wird laut Reents „entgegen aller Gerüchte „im September in Betrieb gehen“. Freilich sei das Projekt in vielerlei Hinsicht „sportlich“ und „ein Wahnsinnskraftakt“, doch zu schaffen

In diesem Zusammenhang dankte Reents allen Beteiligten, „die in den nächsten Monaten kräftig am Werkeln sind“. Die Räume sind vorgefertigt, die einzelnen Elemente werden per Kran „eingeflogen“. Der hohe Vorfertigungsgrad verkürzt die Bauzeit auf etwa sechs Monaten, verursacht weniger Baustellenverkehr und günstigere Baukosten als bei konventionellem Mauerbau. Optisch wird man übrigens keinen Unterschied zu einem konventionellen Gebäude sehen.

Meuer, verantwortlicher Architekt, lobte ausdrücklich die gute Zusammenarbeit zwischen Kommune und Projektant. Man pflege eine ordentliche Kultur des pragmatischen Miteinanders: „Das ist bei der Planung unheimlich wichtig.“ Und: „Es ist unser erstes Projekt in Hallbergmoos und hoffentlich nicht uns letztes.“ Meurer bat immer im Hinterkopf zu behalten: „Modulbau bedeutet nur Geschwindigkeit, aber keineswegs Einbußen in der Qualität.“ Es handle sich um grundsolide, ordentliche Handwerkskunst „und ein Gebäude, das lange stehen wird.“ Eva Oestereich

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