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Etwas enger wird’s demnächst im BRK-Hort Ecksteinhaus: Die Kapazität wird um 25 auf 150 Plätze erhöht.

Betreuung von Grundschülern

Notlösung: Räte segnen 35 neue Plätze ab

Die Wartelisten sind voll, Eltern am Verzweifeln: Es gibt nicht genügend Plätze für die Betreuung von Grundschülern nach Schulschluss. 31 Kinder stehen auf der Warteliste für Hort und Mittagsbetreuung. Der Gemeinderat fand nun eine Notlösung für 2017/18: Es werden kurzfristig 35 weitere Plätze geschaffen.

Hallbergmoos – Anders als in den Kindergärten haben Eltern zwar keinen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Dennoch ist die Gemeinde, wie Bürgermeister Harald Reents vor den mit Eltern besetzten Zuschauerreihen deutlich machte, „fieberhaft dabei, Lösungen anzubieten“. Das Problem: Es wurden 83 Anmeldungen abgegeben. Es stehen aber nur 59 Plätze zur Verfügung. Sieben davon sind für den Schulkindergarten reserviert. Bei den 31 Wartelisten-Kinder handelt es sich überwiegend um Schulanfänger, deren Eltern eine Betreuung zwischen 14 und 15.30 Uhr wünschen.

Und zwar sehr dringend: Von „Existenzbedrohung“ war in einer elterlichen Rückmeldung gar die Rede, weil sonst der Arbeitsplatz aufgegeben werden müsse.

Einen Ausweg aus der prekären Situation hat die Kommune nun in Abstimmung mit Schulleitung, Mittagsbetreuung und dem BRK, Träger des Horts „Ecksteinhaus“, gefunden – allerdings nur für ein Jahr. Das Ecksteinhaus wird um 25 Plätze auf 150 Plätze aufgestockt. Das Landratsamt hat sein Plazet bereits erteilt.

BRK-Kreisgeschäftsführer Albert Söhl hat dem „schweren Herzens“ zugestimmt, auch wenn er die Belegungszahlen „sehr kritisch“ sieht. Denn der Hort ist eigentlich nur für 100 Kinder ausgelegt - und das für die neuerliche Aufstockung benötigte Personal noch nicht gefunden.

Teil zwei der Übergangslösung ist die Erhöhung der Belegungszahlen der Mittagsbetreuung um zehn Plätze: „Jetzt müssen alle etwas enger zusammenrücken“, appellierte Bürgermeister Harald Reents. Man hofft, zusätzliche Räume in der Mittelschule, wo die Mittagsbetreuung untergebracht ist, frei machen zu können. Angedacht ist, ein Elternsprechzimmer zum Gruppenraum für zehn Mädchen und Buben umzufunktionieren. Wenn es heuer nur eine neunte Klasse an der Mittelschule gibt, könnte Rektor Rudolf Weichs alternativ auch ein Klassenzimmer abtreten. „Momentan sieht es aber so aus, dass wir zu 90 Prozent zwei neunte Klassen haben“, so der Schulleiter.

Die Räte stimmten alle für die Notlösung, für die rund 150 000 Euro fällig werden. Längerfristig denkt die Kommune über eine gebundene Ganztagsschule nach, die jedoch erst im Zuge des Neubaus einer zweiten Grundschule realisiert werden kann.

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