+
Motiviert und freudig ans Werk gehen (v. l.) Simon Schindlmayr, Sylvia Merczak, Laura Behrendt, Oliver Tjarks, Tanja Knieler, Bernd Meyr, Helmut Beer und Bürgermeister Harald Reents.

Jahreshauptversammlung der CSU Hallbergmoos

Spekulationen beendet: Reents will nicht Landrat werden

  • schließen

Hallbergmoos – Es war der Geburtstag des Landrats Josef Hauner, an dem die CSU Hallbergmoos ihre Jahreshauptversammlung abhielt. Diesen Umstand nutzte Bürgermeister Harald Reents, um mit einem hartnäckigen Gerücht aufzuräumen: „Ich stehe im Jahr 2020 nicht für eine Landrats-Wahl zur Verfügung“, machte er deutlich.

Immer wieder sei zu lesen und zu hören, dass er das Bürgermeisteramt lediglich als Sprungbrett nutzen wolle. Die Spekulationen um seine Landrats-Kandidatur wollte Reents nun ein für alle mal beendet wissen. Er habe bei der Wahl zum Bürgermeister versprochen, nicht nur für eine Amtsperiode zur Verfügung zu stehen und dieses Versprechen werde er halten. „Ich werde wieder um das Amt des Bürgermeisters kandidieren.“ Es läuft ja auch in Hallbergmoos, anders kann man das nicht sagen. Eine sehr gute Haushaltslage, sehr hohe Rücklagen – damit kann man arbeiten und den „besonderen Herausforderungen und besonderen Rahmenbedingungen“ begegnen.

Viel Lob gab es auch vom zweiten Bürgermeister Josef Niedermair. Er berichtete vom guten Umgangston im Gremium, von sachlicher Diskussion und hervorragender Zusammenarbeit. Anschließend gab er einen umfassenden und ausführlichen Bericht über die Arbeit und Wirken, zu dessen Ende er schließlich auf den Nachwuchs einging. „Wir müssen den Jungen auch eine Chance geben und sie einbinden“, machte er deutlich, „sonst wird es böse enden.“ In der CSU Hallbergmoos funktioniere das jedenfalls hervorragend, so Niedermair.

Und tatsächlich machten bei den Neuwahlen Altgediente Platz für junges Blut. Kassier Bernd Meyr zum Beispiel, der sein Amt an Michael Vogler abgab. „Den kann ich euch nur wärmstens empfehlen“, sagte er über den bisherigen JU-Kassier. An der Spitze der Hallbergmooser Christsozialen steht jetzt eine Frau: Tanja Knieler. Die 37-Jährige ist seit 2012 in der CSU engagiert. „Mir macht Kommunalpolitik einfach Spaß“, sagte sie bei ihrer Vorstellung. Oliver Tjarks, bisheriger Ortsverbandschef, ist nun einer der Stellvertreter, ebenso wie Laura Behrendt und Helmut Beer. Erneut in ihrem Amt als als Schriftführerin bestätigt wurde Sylvia Merczak.

Als Wahlleiter fungierte Bezirksrat Simon Schindlmayr, aber er hatte auch eine Botschaft im Gepäck: „Es geht uns gut und wir sind im Wahlkampf, das ist eine hervorragende Ausgangslage“, sagte Schindlmayr. Nun gehe es darum, die Wiederwahl einer Kanzlerin zu ermöglichen, die für eine starke EU stehe. Denn man dürfe nicht den Wert Europas vergessen.

Oliver Tjarks wurde in seiner Rede noch deutlicher: Es gehe jetzt darum, rot-rot-grün zu verhindern, sagte er, denn diese Farbkonstellation könnte verheerend sein. Steuererhöhung und familienfeindliche Politik schrieb er den Gegnern zu. „Das müssen wir verhindern“, forderte er und motivierte die Mitglieder für den Wahlkampf – der spätestens jetzt begonnen hat.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Feuer und Klang“ in Priel: FFW will Party auch ohne Radiosender stemmen
Die „Feuer und Klang“ Party aus 2016 spornt die Feuerwehr an: Die Kameraden wollen heuer wieder eine legendäre Feier schmeißen - diesmal komplett aus eigener Kraft.
„Feuer und Klang“ in Priel: FFW will Party auch ohne Radiosender stemmen
Azubi (19) wegen Körperverletzung auf der Anklagebank 
Einen kräftigen Schlag ins Gesicht hat ein Azubi dem Türsteher einer Diskothek im Gemeindegebiet Wolfersdorf verpasst. Wegen Körperverletzung musste er sich nun vor dem …
Azubi (19) wegen Körperverletzung auf der Anklagebank 
Der Prinzregent gibt sich die Ehre
Prinzregent Luitpold gab unlängst der Laienbühne Freising im Schloss Fürstenried, dem Exerzitienhaus der Erzdiözese München und Freising, eine Audienz. Des Rätsels …
Der Prinzregent gibt sich die Ehre
Qualifizierten Kräften stehen alle Türen offen
Einen erfolgreichen Jahrgang schickten die Münchner Meisterschulen am Ostbahnhof hinaus ins Wirtschaftsleben. 301 junge Frauen und Männer bestanden die Meisterprüfung – …
Qualifizierten Kräften stehen alle Türen offen

Kommentare