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Stark frequentiert sind die Beachvolleyballplätze in Hallbergmoos – vor allem abends und an den Wochenenden. Nun sollen zwei weitere Sandplätze geschaffen werden.

Gemeinde investiert rund 90.000 Euro

Sportpark Hallbergmoos: Zwei neue Sandplätze für die Beachvolleyballer

Gute Nachrichten für Beachvolleyball-Freunde: Die Gemeinde Hallbergmoos reagiert auf die starke Auslastung der Plätze im Sportpark und will kräftig investieren.

Hallbergmoos – Die beiden Beachvolleyball-Plätze gehören in den Sommermonaten zu den Hotspots des Sportparks Hallbergmoos. Weil der Andrang groß ist, wird die Anlage nun um zwei turnierfähige Plätze erweitert. Die Gemeinde investiert rund 90.000 Euro. Schon Ende 2015 hatte sich die Kommune mit dem Wunsch der VfB-Volleyballabteilung nach einem Ausbau befasst – und grundsätzlich Einverständnis signalisiert.

Um die Notwendigkeit für eine Erweiterung einschätzen zu können, hat man in diesem Sommer die Aktivitäten auf den beiden vorhandenen Sandplätzen noch einmal genauer beobachtet. Im Rathaus zieht man als Fazit, dass mehr Firmen als in den Jahren zuvor aktiv sind. „Sie wollten gerne einen festen Zeitpunkt auswählen und reservieren. Dabei kam es zu Engpässen, und nicht alle Anfragen konnte die Gemeindeverwaltung bedienen“, heißt es dazu.

VfB-Monopol in den Sommerferien abgelehnt

Ein ähnliches Bild zeichnet auch Volleyball-Abteilungsleiterin Anna Klug. Sie führte in einer schriftlichen Stellungnahme aus, dass die Plätze vor allem abends und an den Wochenenden überlastet seien. Zwar könnten VfB und Firmen einen Platz für sich „blocken“, doch für Trainingseinheiten im August, wenn die Hallberg-Halle geschlossen ist, reiche dies oftmals nicht aus. Klug bat darum, mindestens einen neuen Platz zu bauen und diesen mit Turnierpfosten und einem höhenverstellbaren Netz auszustatten. Dann könne man auch Wettbewerbe und Kindertrainings durchführen.

Sportreferent Heinrich Lemer befürwortet angesichts der hohen Auslastung die Schaffung von zwei neuen Sandplätzen. Landschaftsarchitekt Martin Rebmann hatte mehrere Varianten vorgelegt. Der Gemeinderat verständigte sich einmütig darauf, dass südlich der vorhandenen Plätze zwei neue Felder entstehen sollen. Die Kosten belaufen sich nach einer Schätzung aus dem Jahr 2016 auf etwa 90.000 Euro. Bürgermeister Harald Reents wies darauf hin, dass man Kostensteigerungen von zehn bis 15 Prozent einkalkulieren müsse. Dass die neuen Beachvolleyballplätze in den Sommerferien ausschließlich dem VfB zur Verfügung gestellt werden, lehnte der Rat ab.

Eva Oestereich

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