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Über die Einweihung des neuen Bauhofs freuten sich (v. l.) Architekt Stefan Rentz, Sepp Scherr (stellv. Bauhofleiter) und Bürgermeister Harald Reents.

Neuer Hallbergmooser Bauhof eingeweiht

Viel Lob für „schmucken Gebäudekomplex“

Hallbergmoos hat lange Anlauf genommen, nun ist die letzte Hürde genommen. Heute wurde der neue Bauhof eingeweiht. In den „schmucken Gebäudekomplex“ am Ludwigkanal hat die Gemeinde rund 2,7 Millionen Euro investiert – etwa 100 000 Euro weniger als geplant.

Hallbergmoos - „Die Geschichte hat ein wenig länger gedauert“, erinnerte Bürgermeister Harald Reents an die Vorlaufzeit: Den Neubau hatte der Gemeinderat bereits 2003 beschlossen, dann aber aus finanziellen Gründen auf Eis gelegt. Erst Ende 2013 nahm das Projekt Fahrt auf.

Das örtliche Architekturbüro Rentz überarbeitete in enger Abstimmung mit Bauhofleiter Bernd Kranzeder und Gemeinde die bestehende Planung, ehe im Mai 2015 der Spatenstich erfolgte. Wegen der enormen Wachstumsdynamik der Kommune, so Reents, war dieser Schritt dringend notwendig. Zwei Jahre später wird nun in dem „schmucken Gebäudekomplex“, so der Gemeindechef, auf 1260 Quadratmetern Nutzfläche bereits gearbeitet.

Bauhofleiter Kranzeder hat die Gemeinde mittlerweile verlassen, sein Stellvertreter Sepp Scherr und zwölf Beschäftigte von Bauhof und Haustechnik sind bereits im Dezember 2016 „intern“ von den alten, beengten Räumlichkeiten in der Theresienstraße in das neue Domizil umgezogen. An die 1998 erbaute Halle wurden zwei neue Gebäudeteile angebaut, der Komplex mit 7000 Quadratmetern umbautem Raum öffnet sich gen Norden – in Richtung Wertstoffhof und Flughafen. So bleiben die südlich angrenzenden Wohngebäude, wie Architekt Rentz ausführte, vom Werkeln in Garagen, Werkstatt, Lagerhallen, Büros und Personalräumen unbehelligt.

Der Arbeitstag beginnt recht früh, nicht selten um 4 Uhr morgens. Dass die Arbeit des Bauhofs, die von der Öffentlichkeit oftmals unbemerkt, gar nicht hoch genug zu schätzen ist, unterstrichen die Geistlichen, Pfarrerin Juliane Fischer und Pfarrer Thomas Gruber, ebenso wie der Gemeindechef: Die Beschäftigten „betreuen“ 56,3 Kilometer asphaltierte Straßen, 7 Kilometer Kiesstraßen, 17,5 Kilometer Geh- und Radwege und 10,5 Kilometer Straßenbegleitgrün. Hinzu kommen Veranstaltungen, die Pflege von 36 Spielplätzen, 700 Bäumen, kommunalen Gebäuden, Schulen, Kindergärten, Horten und Sport- und Freizeitpark.

Besonders freut’s das Gemeindeoberhaupt freilich, dass man die ursprünglich auf 2,7 Millionen Euro taxierten Investitionskosten um etwa 100 000 Euro unterschritten hat. Ein Novum dabei: Die Kommune hat die Außenanlagen selbst geplant.

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