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Strahlende Zweite: Die deutsche Damen-Nationalmannschaft mit Franziska Dücker (r.) konnte sich trotz der Finalniederlage gegen Gastgeber Österreich über ihre Sil bermedaillen freuen.

Eisstock-Weltmeisterschaft in Amstetten  

Wahnsinn! Dücker gewinnt WM-Silber

Für Franziska Dücker ist ein Traum wahr geworden: Die 28-jährige Stockschützin vom VfB Hallbergmoos hat am Samstag bei der Eisstock-Weltmeisterschaft mit dem deutschen Damen-Nationalteam die Silbermedaille im Mannschaftsspiel gewonnen.

Amstetten/Hallbergmoos– Gold verpasst, aber Silber geholt: Das ist das offizielle Resultat der Damen bei der 12. Weltmeisterschaft im österreichischen Amstetten. Hatten in den vergangenen Jahren immer die deutschen oder italienischen Frauen ganz oben auf dem Treppchen gestanden, so durfte sich diesmal das deutsche Herrenteam, das seit 2012 keinen WM-Titel mehr eingefahren hatte, über die Goldmedaille freuen. Die Damen zogen dagegen im Endspiel gegen Gastgeber Österreich den Kürzeren. „Zunächst war ich schon ein bisschen enttäuscht, dass wir nur Zweite geworden sind. Auch auf dem Podium war ich noch ein wenig deprimiert“, sagt Dücker, die vor ziemlich genau einem Jahr bei den Europameisterschaften mit Deutschland die Goldmedaille im Mannschaftsspiel gewonnen hatte. „Mittlerweile habe ich aber realisiert, dass es etwas ganz Großes ist, in der zweitbesten Mannschaft der Welt gespielt zu haben. Das macht mich sehr stolz.“

Gemeinsam mit ihren Teamkameradinnen Ulrike Lachenmayer, Verena Gotzler, Regina Gilg und Sabrina Miels hatte sich die für den VfB Hallbergmoos startende Franziska Dücker als Zweitplatzierte in der Gruppe A hinter Österreich für die Finalspiele qualifiziert. Dort machten dann der Gruppenerste Österreich und der Zweite Deutschland den ersten finalen Teilnehmerplatz unter sich aus: Die deutschen Damen behielten klar mit 4:0 die Oberhand – und hatten Silber somit schon sicher.

Die Gastgeberinnen mussten nach ihrer Niederlage gegen die Deutschen dann gegen Italien ran, das zuvor als Gruppendritter das Duell gegen den Vierten Schweiz für sich entschieden hatte. Und jetzt wurde es kurios: In diesem Spiel um den zweiten Finalplatz stand es nach dem regulären Ende 11:11 – und somit gab es erstmals in der Geschichte der Eisstock-WM ein sogenanntes „Page-Play-Off“. Hier siegten die Österreicherinnen knapp mit 20:18. Doch der italienische Verband legte Protest gegen die Wertung ein, weil Österreich in der Verlängerung zwei Mal in Folge geschossen hat. Das große Problem: Der Einspruch konnte vor Ort nicht verhandelt werden, sondern wurde an ein anderes Gremium verwiesen. Somit jedoch zogen die österreichischen Damen in das Finale gegen Deutschland ein – und bezwangen Dücker und Co. mit 4:0 Punkten.

Christiane Oldenburg-Balden

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