Die Kirche St. Theresia
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Aktuell dürfen keine liturgischen Feiern in der Kirche St. Theresia stattfinden. Die Corona-Zeit wurde genutzt, um die Orgel zu sanieren.

Innenraum-Renovierung verzögert sich

Wegen Corona: Hallbergmooser Kirchen-Sanierung muss warten – Grotte kommt wieder an selben Platz

Die geplanten Baumaßnahmen in der Kirche St. Theresia in Hallbergmoos sorgten vor drei Jahren für Aufregung. Seither ist nicht viel passiert.

Hallbergmoos - Über den aktuellen Stand der Dinge in Sachen Innenraumsanierung der Hallbergmooser Kirche informierten jetzt Pfarrer Thomas Gruber, Verwaltungsleiterin Margit Fasching und Kirchenpflegerin Jutta Hebbeler.
Schon 2016 wurde die Innenraum-Renovierung beschlossen und in der Folgezeit um die Planungen für einen behindertengerechten Zugang und die Sanierung der Grotte erweitert. Das sorgte erst einmal für Aufruhr, als die geplante behindertengerechte Rampe am seitlichen Kirchenzugang eingestampft wurde und man ernsthaft die Verlegung der Mariengrotte in Erwägung zog. Beides ist mittlerweile vom Tisch.

Zuständig für die 1832 von König Ludwig I. erbaute Kirche, die dieser seinerzeit aus seiner Privatschatulle bezahlt hatte und als „Kunstschatz“ gilt, ist das Erzbischöfliche Ordinariat. Das hatte im Zusammenwirken mit dem Landesamt für Denkmalpflege die Sanierung in der Hand. Wegen Umstrukturierungen im Ordinariat und neuer Bauregeln kam es zu großen zeitlichen Verzögerungen, erläutern die Hallbergmooser Kirchenverantwortlichen rückblickend. Wegen der Corona-Pandemie konnten außerdem seit 2020 keine Ortstermine stattfinden. Weil der zuständige Sachbearbeiter des Ordinariats mittlerweile in den Ruhestand gegangen ist, wurde der Kirchenstiftung St. Theresia nun die weitere Bearbeitung übertragen.

Dort hat man bereits gehandelt – und das Projekt in drei Abschnitte aufgeteilt. Und ein Punkt wird die Gläubigen sicherlich freuen: Die Grotte wird generalüberholt und wieder am selben Platz eingebaut. Die Marienfigur bleibt in der Zwischenzeit in der Kirche, bis sie an ihren angestammten Platz zurückkehrt. Am Seiteneingang der Kirche ist nun ein geeigneter behindertengerechter Zugang angedacht. In welcher Form, steht aktuell noch nicht fest.

Um weitermachen zu können, so die Hallbergmooser Verantwortlichen, müsste man sich vor Ort mit den Zuständigen des Landesamts für Denkmalpflege treffen. Das ist aber wegen der Pandemie-Beschränkungen gerade nicht möglich. Es wird also noch dauern, bis Details feststehen. Aus demselben Grund wird sich die Innenraum-Renovierung verzögern. Immerhin ist schon ein Schritt gemacht: Weil wegen der Corona-Beschränkungen keine liturgischen Feiern stattfinden, hat man die Zeit genutzt und die Staller-Orgel (Baujahr 1970) generalsaniert.
Eva Oestereich

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