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Mit ihnen geht’s weiter: (v. l.) Hermine Waldhier (2. Vorsitzende), Ingrid Hetzl (Schriftführerin), Elisabeth Rothkopf (Vorsitzende), Hildegard Gaisbauer (Vize), Anni Frombeck (Kassier).

Katholische Frauen Goldach

„Wir schauen freudig in die Zukunft“

Es ist alles wieder im Lot bei den Katholischen Frauen Goldachs: Bis vor kurzem drohte dem Verein noch die Auflösung. Nun wählten die Frauen in Rekordzeit und großer Einigkeit ein neues Führungsteam.

Hallbergmoos - „Es ist eine Lösung gefunden. Wir schauen freudig in die Zukunft“, konnte Pfarrer Thomas Gruber gleich zu Beginn der Versammlung verkünden. Der Geistliche war maßgeblich an der Rettung der Vereinigung beteiligt. Nachdem im Februar die bis dahin amtierende Vorstandschaft um Christa Lamprecht wegen mangelnder Rückendeckung hingeschmissen hatte und die Vereinsauflösung im Raum stand, hatte er einen Rettungsweg aufzeigt: Ein Team, so seine Empfehlung, sollte sich formieren, Aufgaben definiert und auf möglichst viele Schultern verteilen. Gruber selbst stellte sich als Moderator und geistlicher Beistand zur Verfügung.

Mit Erfolg: Es haben sich Frauen gefunden, die nun Verantwortung übernehmen. Wahlleiter Heinz Bergmeier konnte die Vorstandswahlen reibungslos durchführen und zur zurück gewonnenen Handlungsfähigkeit gratulieren. Alle Posten wurden einstimmig besetzt.

Vorsitzende der Katholischen Frauen Goldachs in nun Elisabeth Rothkopf (66). Seit 1975 gehört sie dem Verein an, übernimmt aber zum ersten Mal eine führende Funktion. Als gleichberechtigte Stellvertreterinnen stehen ihr Hermine Waldhier und Hildegard Gaisbauer zu Seite. Für die Kasse ist Anni Frombeck verantwortlich. Zur Schriftführerin wurde Ingrid Hetzl gewählt. Beisitzer und Seniorenbetreuerinnen sind Lotte Schiele und Gerlinde Bachl-Lemer.

„Den Verein gibt’s seit fast 100 Jahren. Es wäre traurig gewesen, wenn er sich aufgelöst hätte“, sagte Rothkopf zu ihren Beweggründen. Schon im Vorfeld habe man Aufgaben verteilt – und werde, bei Bedarf auch Mitglieder direkt ansprechen, wenn Hilfe gebraucht wird. Und noch eine gute Nachricht: Als Fahnenträgerin habe sich Waltraud Beck zur Verfügung gestellt. Der Punkt war Auslöser für die Zerreißprobe, die nun der Vergangenheit angehört.

Dem „alten“ Vorstandsteam dankte Breitkopf für ihr langjähriges Engagement. Als Abschiedsgeschenk gab’s für alle Lavendeltöpfchen. Wahlleiter und Gemeindevertreter gab allen dem Vorstandsteam als Empfehlung mit: „Geht’s handsam mit Mitgliedern um.“ Das gilt natürlich auch umgekehrt.

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