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Volles Haus, volles Engagement: Vorsitzender Thomas Henning ist stolz auf seine Mitglieder.

Hallbergmooser Feuerwehrverein zieht Bilanz

Wissen, wer neben einem sitzt

365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag stehen ehrenamtliche Feuerwehrleute parat, um bei Bränden und in Notlagen effektive Hilfe zu leisten. Nicht minder wichtig ist das Wirken des Hallbergmooser Feuerwehrvereins, wie dessen Vorsitzender Thomas Henning und Bürgermeister Harald Reents unisono beim Jahrestreffen im vollbesetzten Feuerwehrstüberl unterstrichen: Denn „das Griabige“ und gemeinsame Unternehmungen schweißen zusammen.

Hallbergmoos „Es ist enorm wichtig, zu wissen, wer im Einsatz neben mir steht“, betonte der selbst bei den Hallbergmooser Floriansjüngern aktive Gemeindechef. Den Grundstock für den Zusammenhalt von Aktiven und Passiven, von Frauen und Männer hat der Feuerwehrverein mit zahlreichen Aktivitäten gelegt: Ein halbe Stunde lang berichtet Henning in launigen Worten von Ausflügen und Veranstaltungen – vom Vatertagstrip über den Freisinger Florianstag bis hin zur Firenight im Fasching. Neu im Terminkalender ist der regelmäßige Treff ehemaliger Aktiver (jeder zweiter Mittwoch im Monat). Höhepunkt und beeindruckende Demonstration des Zusammenhalts war die Sonnwendfeier 2017 mit Feuerwehr-Challenge – ein Vergleichskampf von Feuerwehrteams – am Volksfestplatz mit etwa 2000 Besuchern. „Ein gigantisches Fest und echtes Highlight“, wie Henning bemerkte. „Jeder der zwei Händ’ und Haxn hat“, so sein Dank an die Helfer, habe mitangepackt, um den in dieser Größenordnung doch einigermaßen überraschenden Besucherandrang zu bewältigen.

Das Gemeindeoberhaupt sprach in diesem Zusammenhang von einer ausgezeichneten „Werbung für die Feuerwehr“ und einen „Riesen-Mehrwert“ für die Bevölkerung. Weil sich das Event zu einer Großveranstaltung entwickelt hat, laufen die Vorbereitungen für die diesjährige Neuauflage am 23. Juni samt neuem (Sicherheits-)Konzept nun schon an.

Und dann wird auch noch eine Verbindung besiegelt: Mit den österreichischen Kameraden aus St. Veit an der Glan verbindet die Floriansjünger seit geraumer Zeit eine Freundschaft: Am Volksfestsamstag (28. April) will man die Partnerschaft der Feuerwehren offiziell besiegeln. Weil es man sich menschlich gut versteht, und auch fachlich voneinander profitiert. Man könne sich, so Henning, taktisch so einiges von den Österreichern abschauen, etwa was den Einsatz in unwegsamen Gelände oder mit wenig Wasser angehe.

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