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Schlug erfolgreich den Nagel ein: Bauherr Ludwig Soller. Das Hallbergmooser Hotel ist bereits sein drittes.

Richtfest für das Soller-Art-Hotel

Die Zielgruppe sitzt vor der Tür

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Japanisches „Wabi-Sabi“ erwartet die Gäste im neuen Art Hotel der Ismaninger Familie Soller, das derzeit in Hallbergmoos entsteht. Dieses fernöstliche Wohn-Konzept verheißt viel Natur, sanfte und dezente Farben sowie teilweise organische Formen – kein Stück zu viel, aber auch keines zu wenig.

Hallbergmoos – Nachhaltigkeit war das große Thema beim Richtfest, zu dem Inhaber Ludwig Soller in die Lilienthalstraße in Hallbergmoos geladen hatte. Vor 30 Jahren hat er dieses Grundstück bereits erworben, „um die Achse München mit seinem Apollo-Hotel, dem Ismaninger Stern-Hotel hin zum Flughafen mit dem Hotelneubau in Hallbergmoos zu schließen“, so der 75-Jährige.

An den beiden Standorten München und Ismaning betreibt und besitzt er bereits zwei Hotels, vor vier Jahren hat er noch mit der Aufstellung von Flüchtlingscontainern auf dem 6000 Quadratmeter großen Areal geliebäugelt. Das Rathaus Hallbergmoos habe ihm jedoch klar signalisiert, dass das Gewerbegebiet hierfür kein geeigneter Standort sei. „Zum Glück, denn nun sind die Rahmenbedingungen optimal, der Markt für ein weiteres Hotel ist da.“ Und auch Sollers Zielgruppe sitzt vor seiner Hoteltüre, „denn neben Einheimischen, Messe- und Flughafenbesuchern ist es das Gewerbegebiet mit seinen Mitarbeitern, die wir mit unserem Hotel ansprechen wollen. Sowohl für eine Nacht als auch für einen langen Aufenthalt“, so Soller.

Nach dem ersten Aushub im Mai 2017 ist das dreistöckige Gebäude zum Richtfest „dicht“, Fenster und Türen drin, das Dach obenauf. 123 Zimmer insgesamt werden es, 80 mit einer Größe von 28 Quadratmetern, 20 Junior Suiten mit 40 m² und 15 große Suiten mit bis zu 70 Quadratmetern. Die Hälfte aller Zimmer haben eine Pantry-Küche für die Langbucher, für die dann auch ein Waschsalon im Keller bereit steht.

Bei der Gastronomie setzen die Sollers auf Regionalität und natürliche Produkte. Nach einer Warm-up-Phase kann ab dem 2. Januar 2019 gebucht werden. „Der Gast soll sich im Hotel so wohl fühlen wie in einem zweiten Zuhause“, erläutert Innenarchitekt Achim Dannenberg. „Wir haben überall typische Elemente der Flora und Fauna des Erdinger Mooses bei der Gestaltung mit eingebaut.“

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