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Ein Großaufgebot an Feuerwehren und Rettungskräften war gestern in Neufahrn im Einsatz.

Hallenbrand - Großeinsatz der Feuerwehr

Neufahrn - Ein Großaufgebot an Feuerwehren und Rettungskräften war gestern in Neufahrn im Einsatz: Eine landwirtschaftliche Halle war in Brand geraten. Bei den Löscharbeiten kam es zu Komplikationen.

Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 700.000 Euro. Die Löscharbeiten dauern weiter an, vermutlich noch bis in die späten Abendstunden.

Maschinen und landwirtschaftliche Erzeugnisse wurden in der 70 auf 20 Meter großen Halle in der Dietersheimer Straße gelagert, als diese gestern Nachmittag gegen 15 Uhr in Brand geriet. Die Brandursache ist weiterhin ungeklärt.

Zuerst, so berichtete die Polizei, habe man noch nach Personen (darunter zwei Kinder) gesucht, die dann aber schnell „aufgetaucht“ seien.

Die Bilder vom Einsatzort

Feuer in Halle - Großeinsatz der Feuerwehr

Feuer in Halle - Großeinsatz der Feuerwehr

Somit war schnell klar, dass keine Personen gerettet werden mussten. Doch das Löschen des Brands entpuppte sich im Lauf des Einsatzes zu einem schwierigen Unterfangen: Heftiger Wind, der durch die Halle pfiff, fachte das Feuer immer wieder an.

Eine besondere Gefahr, die die Löscharbeiten ebenfalls erschwerte, ging aus einem weiteren Grund von dem Feuer aus: Bei der Halle handelte es sich um eine Stahlkonstruktion. Die große Hitze führte dazu, dass sich Risse in Wänden und Stahlträgern auftaten, was die Atemschutzträger zu besonderer Vorsicht veranlasste.

In weitem Umkreis um den Brand waren die Häuser in schwarzen, beißenden Rauch gehüllt. Die Anwohner und sogar die Autofahrer waren deshalb aufgefordert worden, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten, das Einsatzgebiet war weiträumig abgesperrt. Die dunklen Rauchschwaden behinderten sogar den Flugverkehr am Münchner Airport. Ein Teil der Flüge wurde umgeleitet.

Im Einsatz sind etwa 180 Feuerwehrleute aus Neufahrn, Freising, Dietersheim, Eching, Achering, Hallbergmoos, Massenhausen, Mintraching, Goldach und Giggenhausen. Vor Ort sind auch diverse Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes und die Polizei.

Andreas Beschorner

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