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"Havana Nights" in Haag: 11 000 tanzten und feierten zu Elektro-Klängen

Haag - Nach monatelangen Vorbereitungen gingen am Wochenende in Haag die „Havana Nights" über die Bühne und sorgten bei den Veranstaltern und rund 11 000 Besuchern für Begeisterung.

Exakt fünf Minuten vor Beginn fielen am Freitagnachmittag die letzten Regentropfen vom Himmel. Danach strömten nur noch die Elektrofans aufs Gelände: Über 5000 Menschen am Freitag und noch einmal knapp 6000 am Samstag fanden den Weg ins beschauliche Haag und verwandelten es in Bayerns Festivalhauptstadt.

Szenegiganten wie Lexy & K-Paul, The Discoboys, Moonbootica oder Felix Kröcher waren beim Partyvolk der Grund für wochenlange Vorfreude, allein beim Internetnetzwerk Facebook hatten im Vorfeld stolze 5642 User ihre Teilnahme an der Veranstaltung angekündigt. Und der Weg nach Haag zahlte sich aus: 43 DJs ließen die Erde der vier Areas beben: Von minimalistischen Soundschnipseln bis hin zu melodischem Dance war für alle Geschmäcker das Richtige geboten - auch für das Auge: Gigantische Videoinstallationen, Lasershows und engagierte Tänzer animierten das Feiervolk, den Körper zur Musik zu bewegen.

"Havana Nights": Feiern zu Elektro-Klängen

Dass alles so perfekt über die Bühne ging, war neben den professionellen Kräften auch den über 200 freiwilligen Helfern aus Haag und Umgebung zu verdanken, die ihr selbstgestecktes Ziel „Qualität vor Quantität“ erreichen konnten. Die Befürchtung einiger Musikfreunde, das 16 000 Quadratmeter große Festivalgelände könnte angesichts der vorausgegangenen Wetterkapriolen kniehoch im Schlamm versinken, bewahrheitete sich glücklicherweise nicht - nur vor der „North Stage“ genossen einige Unerschrockene das Bad im Matsch.

Wurden im Vorfeld des Großereignisses noch vereinzelte Bedenken geäußert, dass Lärm und Massenaufkommen das Ampertal überfordern würde, stießen die Veranstalter während des Festivals jedoch auf deutlich positive Resonanz: „Ein Anrufer meldete sich sogar verwundert, wann wir denn endlich loslegen würden, dabei war hier schon alles am feiern“, berichtet Ramona Silberbauer sichtlich zufrieden. Die Pressesprecherin und ihr Team hatten bereits in der frühen Planungsphase immer wieder große Anstrengungen unternommen, um Lärmbelästigung und andere Unannehmlichkeiten so weit wie möglich zu vermeiden und bei der Bevölkerung für Verständnis zu sorgen. „Wir haben uns an die strengen Auflagen gehalten und erreicht, die Lautstärke im Ort so gering wie möglich zu halten.“ Dazu wurden an den verschiedensten Stellen stationäre und mobile Messungen durchgeführt, die laut Silberbauer positiv ausfielen. „Bei allen drei großen Bühnen haben wir die Beschallung vom Ort weggedreht.“ Was sie besonders freut: Auch einige Anwohner des Festivalgeländes wollten zum Erfolg der Veranstaltung aktiv beitragen: „Ein älterer Herr aus der Nachbarschaft stand irgendwann mit einem Besen vor dem Haupteingang und hat ein bisschen zusammengekehrt.“

Um ein Verkehrschaos in Haag zu vermeiden, halfen diverse Ortsfeuerwehren mit intelligentem Parkplatzmanagement. Auch das Technische Hilfswerk und die Johanniter waren im Einsatz, sie hatten jedoch keine nennenswerten Vorkommnisse zu verzeichnen.

Es konnte einem passieren, dass man vor wenigen Wochen außerhalb Bayerns mit dem Auto unterwegs war, und aus dem Radio ertönte ein Werbespot für die Haager Havana Nights. „Wir haben auch überregional für unser Festival geworben.“ Ramona Silberbauer lässt freudig ihren Blick über das Gelände schweifen: „Wie man sieht, mit großem Erfolg!“

[afo]

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