Baumableger: Die Pflanze stammt vom Ur-Bodhi-Baum.

Ein heiliger Baum wächst in Freising

Freising - Ein Ableger eines „Ur-ur-ur-Enkels“ des Baums, unter dem Buddha vor 2600 Jahren zur Erleuchtung gelangte, wächst in Freising.

Nach buddhistischer Überlieferung wurde Siddharta Gautama nach langer Meditation unter einem Bodhibaum zu einem „vollkommen erwachten Wesen“, einem Buddha. Ableger des berühmten Baums gibt es noch heute - und der Gründer des Freisinger Klosters, Bhikku Philipp Thitadhammo, gelangte in Italien in den Besitz einer solch wertvollen Pflanze.

Er war im Oktober vergangenen Jahres gerade auf der Rückreise vom Weltfriedensgebet der Religionen in Assisi und besuchte das Waldkloster Santacittarama nördlich von Rom. Jetzt bekam der Freisinger Bodhibaum im Kloster eine goldene Vase aus Messing. Ehre wem Ehre gebührt: In Sri Lanka haben die riesigen Bodhibäume oft eine goldene Umzäunung. Bereits im Jahr 288 vor Christus soll ein Ableger des Bodhibaums in einer goldenen Vase von der Nonne Bhikkhuni Sanghamitta, der Tochter des indischen Kaisers Asoka, nach Sri Lanka gebracht worden sein.

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