Aus dem Mittelalter stammte eine Schanze bei Au, deren Funktion Hans Gumberger den interessierten Fahrtteilnehmern erklärte. Foto:Ott

Hobbyarchäologen beweisen Bergsteigerqualitäten

Landkreis - Erstmals hatte der Archäologische Verein zu einer Besichtigung von Bodendenkmälern im Landkreis eingeladen. Es ging zu Hügelgräbern, Burgställen und Schanzen.

Im Wippenhauser Forst, begeisterten 19 mächtige Hügelgräber die Teilnehmer begeisterten. Erwin Neumair wies sie in das Alter und die Struktur dieser Denkmalgruppe ein, die typisch ist für die Hügelgräberbronzezeit oder die jüngere Hallstattzeit.

Der nächste Stopp war bei Nörting, wo hoch über dem Ampertal das wohl mächtigste Hügelgrab im Landkreis zu bestaunen war. Es datiert wohl in die Keltenzeit.

Die folgenden Bodendenkmäler, bei deren Besteigung Geschicklichkeit und festes Schuhwerk erforderlich war, präsentierte Hans Gumberger. Am steilsten war der 20 Meter hohe Turmhügel von Aiterbach. Im Gegensatz umschlossen die mittelalterlichen Wehranlagen von Geierlambach und Au eine riesige Fläche, in der von Wällen mit Palisaden und Gräben umgeben, die Bevölkerung des 10. Jahrhunderts Schutz vor den Ungarn erhoffte.

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