Mit einem Holzgeländer gesichert wurde der restliche Uferweg an der Isar bei Achering. Mittelfristig soll der Weg verlegt und dann neu angelegt werden. Foto: WWA;München

Nach Hochwasser: Zurück zur naturnahen Isar

Achering - Die naturnahe Isarentwicklung haben die Verantwortlichen des Wasserwirtschaftsamts (WWA) bei all ihren Ufersanierungen nach dem Hochwasser vom Juni 2013 im Blick.

So auch am Ufer bei Achering, das auf einer Länge von mehr als 100 Metern weggespült worden war (wir berichteten). Jetzt wurde der verbliebene Rest des ursprünglichen Fuß- und Wirtschaftswegs mit einem Holzgeländer gesichert.

Die Nutzung als Rückeweg für die angrenzenden Waldbesitzer aber ist künftig nicht mehr möglich. Deswegen gab’s einen Vororttermin mit den Betroffenen. Fazit: Es wird keine Wiederverfüllung des Ufers geben. Hella Hillebrand vom WWA erklärt: „Der Uferanbruch mit seinen vielfältigen Strukturen neuen Lebensraum für geschützte Tier- und Pflanzenarten bietet und hilft, die Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu erreichen.“ Daher wurde einvernehmlich kurzfristig ein neuer Rückeweg auf der isarabgelegenen Seite der Grundstücke angelegt - in Eigenregie der Eigentümer . Bei der Beseitigung der Baumwurzeln half die Mannschaft der Flussmeisterstelle Freising mit. Die Arbeiten sind bereits abgeschlossen.

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