Hexe Lindenbart ist wieder da: Wer ist die ultimative Schönheit im Märchenwald?

Freising - Seit diesem Monat gibt es die dritte Ausgabe des Hörspiels rund um die Hexe Lindenbart. Im Märchenwald geht es dieses Mal rund – denn: Es wird die Supadupa-Schönheit gesucht. Wir haben uns mit Macher Florian Sieber über das Hörspiel unterhalten.

-Das ist jetzt die dritte Folge der Hexe Lindenbart. Hand aufs Herz: Wer lacht mehr? Kinder beim Hören oder Sie beim Erstellen der CD?

Wir lachen stellenweise natürlich sehr viel bei den Aufnahmen. Nicht zuletzt, weil sehr nette und humorvolle Sprecher bei unseren Hörspielen mitmachen, da ist Spaß immer garantiert. Aber die Rückmeldungen von Kindern sind alle sehr positiv, die CDs laufen sogar meistens in Dauerschleife in den Kinderzimmern.

-Im Fernsehen werden wir ja geradezu von Casting-Shows überflutet. Das hat jetzt auch den Märchenwald erreicht – wie schlägt sich der Wolf?

Zu viel darf ich natürlich nicht verraten, aber er ist wirklich ein heißer Kandidat mit guten Chancen. Seidiges Fell, Föhnfrisur und lackierte Krallen, das hat nicht jeder Wolf zu bieten, oder?

-Was wird man aus den anderen Episoden wieder erkennen?

Wie in den vergangenen beiden Folgen, trifft man die Hexe Lindenbart mit ihrem ständig meckernden Raben Igor und die Kinder Anna und Paul. Aber auch alte Bekannte aus den ersten beiden Hörspielen begegnen einem in der dritten Folge, so hat unser tapferes Schneiderlein aus Folge 1 einen kurzen Auftritt.

-War es schwer, die anderen – prominenten – Sprecher zu begeistern?

Überhaupt nicht. Mit den meisten haben wir beruflich zu tun. Alle waren vom Projekt begeistert und jeder hat uns seine Stimme angeboten.

-Hätte sich nicht auch ein weihnachtliches Thema angeboten?

Ideen für eine Weihnachtsfolge haben wir bereits grob seit 2014 in der Schublade. Zuerst wollten wir aber ein paar nicht saisonal gebundene Folgen veröffentlichen. Die kann man sich nämlich auch völlig unabhängig von der Jahreszeit anhören. Wir haben noch viele witzige Ideen im Kopf.

-Die Idee zur ersten Ausgabe kam ja von ihrer Tochter – wie viel Einfluss hat sie immer noch?

Meine Tochter steuert immer wieder Ideen bei. Annika hatte vor sieben Jahren die Grundidee für die Hexe Lindenbart. Später habe ich mit Marcus dann weitere, schräge Ideen gehabt. Als die Journalistin Martina Anfang 2014 ins Team kam, hatten wir endlich eine gute Autorin gefunden und das Märchenwaldtrio war komplett.

Interview: Anton Hirschfeld

Gut zu wissen

Die CD ist in Freising bei Bücher Pustet, Buchhandel Rupprecht, im Friseur Ponyhof oder in der Klosterapotheke erhältlich.

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