Möglicher Standort: Ein Büro soll prüfen, ob das Areal an der Pfarrer-Egger-Straße für den Dirtpark-Rundkurs infrage kommt.
+
Möglicher Standort: Ein Büro soll prüfen, ob das Areal an der Pfarrer-Egger-Straße für den Dirtpark-Rundkurs infrage kommt.

50.000 Euro bereitgestellt

Einstimmiger Beschluss: In Hohenkammer entsteht ein Dirtpark - Jugendliche sollen mithelfen

Gute Nachricht für alle Fans von Dirtparks: Die Gemeinde Hohenkammer hat jetzt dem Antrag von vier Jugendlichen zugestimmt und lässt einen Rundkurs planen.

Hohenkammer – Vier Jugendliche aus der Gemeinde Hohenkammer haben sich getraut, ins Rathaus zu gehen und beim Bürgermeister vorzusprechen. Das Quartett besuchte erst den 2. Bürgermeister Alexander Stampfl und nun auch den neu gewählten Bürgermeister Mario Berti mit dem Antrag, einen Dirtpark in Hohenkammer zu realisieren. Der Vorstoß war erfolgreich, denn dem Gemeinderat wurde bei einem Ortstermin bereits ein geeignetes Grundstück vorgestellt und mit einem Beschluss die Planung direkt gestartet. Im Haushalt wird Geld dafür bereitgestellt.

Die vier Jugendlichen betonten bei der Vorsprache im Rathaus, dass in etlichen Nachbargemeinden, etwa in Mauern oder Fahrenzhausen, solche Freizeitbereiche mit guter Resonanz bestehen würden oder in der Vorbereitung seien. Dazu zeigten sie mit einer kleinen Skizze, wie ein Rundkurs für Mountainbikes aussehen könnte. Den Gemeinderäten wurde ein Grundstück an der Pfarrer-Egger-Straße zwischen dem Sportgelände und der Staatsstraße präsentiert, wo die Fläche bereits durch einen dichten Baumbestand eingegrenzt ist.

Für den Dirtpark sollen 50.000 Euro eingeplant werden

Bürgermeister Mario Berti machte klar, dass er den jungen Leuten den Treffpunkt ermöglichen möchte, aber die künftigen Nutzer sollen auch schon in die Planung und dann ebenfalls die Umsetzung eingebunden werden. „Es ist sehr achtbar, wenn Jugendliche einen Plan zeichnen und damit ins Rathaus kommen“, sagte Berti. Er schlug deshalb vor, das angedachte Grundstück von einem Planungsbüro prüfen zu lassen, und für die Umsetzung im kommenden Jahr 50.000 Euro in den Haushalt einzustellen. Das wurde letztlich auch einstimmig beschlossen.

In der vorhergehenden Diskussion wurden zwar auch Stimmen laut, dass die Summe vielleicht etwas zu hoch angesetzt sei. Dazu sagte Geschäftsführer Marco Unruh, dass man im Haushalt auf der sicheren Seite sei mit so einem Betrag, der auch nicht voll ausgeschöpft werden müsse.

Ernst Kauer (SPD) wünschte sich die Radbahn für die Jugend in der Gemeinde lieber heute als morgen: „Wenn die mit hohem Tempo den Schmiedberg herunterfahren, dann ist das saugefährlich mit den Nebenstraßen des Wohngebiets. Auf dem Dirtpark könnten sie sich dagegen sicher austoben.“

Bei Prozess wegen Drogenhandels: 19-Jähriger schmuggelt Cannabis ins Gericht - Richter reagiert sofort

Auch interessant

Kommentare