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„Die Arbeit wird nicht ausgehen“: Hohenkammers Bürgermeister Mario Berti blickt positiv auf 2022

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Von: Andrea Beschorner

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Mario Berti, Hohenkammers Bürgermeister
Drei große Projekte hat Mario Berti für 2022 ganz oben auf der Agenda stehen. Archiv © Nico Bauer

Das Jahr Revue passieren lassen und in die Zukunft schauen: Bürgermeister Mario Berti gibt im FT-Interview einen Rück- und Ausblick für die Gemeinde Hohenkammer.

Hohenkammer – Bürgermeister Mario Berti hat sich das Jahr 2021 über trotz aller Zuversicht gefühlt wie im Film „Die unendliche Geschichte“. Dennoch bereitet dem Rathauschef in Hohenkammer nichts wirklich Bauchschmerzen. Der Grund ist nicht zuletzt auch das konstruktive Miteinander im Gemeinderat sowie der respektvolle Umgang der Gemeindebürger miteinander.

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Herr Berti, ein Blick zurück auf 2021: Welcher Filmtitel passt zu dem Jahr?

Im Rückblick auf das Jahr 2021 würde der Filmtitel „Alarmstufe Rot“ sehr gut passen.

Und dasselbe nur für Ihre Gemeinde? Welcher Blockbustertitel wird den Geschehnissen gerecht?

„Die unendliche Geschichte“.

Welche kleinen und/oder großen Projekte für Ihre Gemeinde stehen für 2022 ganz oben auf der To-Do-Liste?

Da wären drei sehr wichtige Projekte: die Brückensanierung in Schlipps, die Umgestaltung der Bushaltestelle in Hohenkammer sowie die Schaffung von Räumen für Vereine und Kultur.

Und welche wichtigen Projekte folgen das Jahr über?

Die Arbeit wird nicht ausgehen. Der Projektkatalog ist gut gefüllt.

Gibt es ein Thema oder ein Vorhaben in Hohenkammer, das Ihnen schon jetzt Bauchschmerzen bereitet? Wenn ja: Was ist das Problem?

Tatsächlich bereitet mir nichts Bauchschmerzen, denn weil wir in der Gemeinde Hohenkammer immer positiv denken, arbeiten wir im Gemeinderat immer an Lösungen.

Nehmen Sie auch etwas mit ins Jahr 2022, was 2021 eigentlich hätte abgeschlossen werden sollen? Wenn ja: Woran liegt’s?

Die Gemeinde Hohenkammer wollte einen Dirtpark für ihre Jugendlichen errichten. Leider konnte das Vorhaben 2021 nicht umgesetzt werden, da Kosten, Standort und Bauweise Probleme mit sich gebracht haben.

Ihr persönliches Unwort des Jahres?

Corona.

Was war beruflich der schönste Moment in 2021?

Als Bürgermeister hat man viele schöne Momente. Aber einer der schönsten war heuer, die vielen strahlenden Kindergesichter bei unserer Osterhasenaktion zu sehen.

Und der am wenigsten schöne?

Das sind Momente, in denen man Bürger aus seiner Gemeinde verliert und am Grabe Abschied nehmen muss – wie in diesem Jahr unser vor kurzem verstorbener Geistlicher Rat Johannes Thiele.

Angenommen, Sie hätten einen Wunsch für Ihre Kommune frei. Wie lautet der?

Dass unsere Gemeinde weiterhin so liebens- und lebenswert bleibt, wie sie es ist. Und dass wir alle respektvoll und höflich miteinander umgehen.

Was hat Sie 2021 gelehrt?

Unterschätze ein Virus nicht!

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