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Hohenkammerns Frauen hat auch Corona nicht aus der Bahn geworfen

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Frauen mit Urkunde
Ehrung für 35 bis 45 Jahre Treue: (v. l.) Maria Oberauer, Agnes Mayrhofer, Rosmarie Lang, Elisabeth Hörl, Erni Brandstetter, Barbara Rottmair, Rosa Bernhart und Anna Kreitmayr. © Bauer

Zwei ereignisreiche Jahre liegen hinter dem Katholischen Frauenbund Hohenkammer – trotz Corona. Jetzt aber will man wieder voll durchstarten.

Hohenkammer - Die katholischen Frauen in Hohenkammer bilden einen liebenswerten, rührigen Verein, der auch in der Krise der vergangenen eineinhalb Jahre nicht aus der Bahn geworfen wurde. Die eine oder andere Veranstaltung war auch zu Corona-Zeiten möglich, und bei der Generalversammlung der Mitglieder sagte die Vorsitzende Andrea Obermaier, dass man im neuen Jahr wieder voll durchstarten wolle.

Untätig waren die Damen keineswegs: So waren sie in den vergangenen Monaten unterwegs und haben unter anderem die Aufstellung einer Bücherzelle in Hohenkammer organisiert. Andrea Obermaier bekam bei der Besichtigung der ausrangierten Telefonzelle in Beilngries gleich den Stellenwert des Vereins attestiert: „Ich habe katholische Frauen gesagt, und dann wurden uns gleich 300 Euro nachgelassen.“ Dann war da noch die Gemeinde Hohenkammer, die dem Verein die 600 Euro Kaufpreis erstattete, und ein Handwerker aus dem Ort richtete die Telefonzelle her, ohne eine Rechnung dafür zu stellen. Obermaier kündigte auch schon ein kleines Eröffnungsfest an, wenn die Bücherzelle aufgebaut wird. Derzeit macht man sich im Verein Gedanken, mit welchen Büchern man sie bestücken möchte, soll doch für jeden etwas dabei sein.

Im kommenden Jahr gehen die Beiträge rauf

In diesem Jahr hat der Verein wegen der unsicheren Corona-Situation noch das Kino und die Adventfeier abgesagt. Dafür möchte die Vorsitzende 2022 wieder zur Normalität im Vereinsprogramm übergehen.

Für 2022 kündigte die Vorsitzende auch schon an, dass die Beiträge von 25 auf 37 Euro angehoben werden müssen. „Der Verband KfD hat für Frauen schon sehr viel erreicht“, sagte Obermaier und verwies darauf, dass man mit dem Beitrag noch immer einer der günstigsten Vereine sei. Sie rechnet in dem 147 Mitglieder starken Ortsverband auch bei den neuen Beiträgen nicht mit Austritten.

Frauen mit Urkunden
Ein halbes Jahrhundert und mehr: (v. l.) Andrea Obermaier, Inge Martin, Hildegard Pfleger, Cäcilia Luginger, Marianne Eibl, Maria Luginger, Theresia Wiesheu, Rosina Sailer und Berta Kisslinger. © Bauer

„Im Vergleich zu anderen Vereinen waren wir auch während Corona unglaublich aktiv“, berichtete die Schriftführerin Ulrike Schweinzer über das vergangene Jahr. Vor dem Lockdown feierte man noch den Fasching („Ein letztes Mal Lachen vor der schweren Zeit“), und dann durfte man auch während des Lockdowns mit speziellen Regeln eine Andacht abhalten.

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Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden auch zahlreiche Mitglieder der katholischen Frauen Hohenkammer für 35 bis 55 Jahre Zugehörigkeit geehrt: 55 Jahre: Rosa Beil, Berta Kisslinger. 50 Jahre: Marianne Eibl, Edith Hammerschmidt, Berta Huber, Margarethe Kreitmayr, Therese Lang, Rosa Liebl, Cäcilia Luginger, Maria Luginger, Inge Martin, Magdalena Neumeier, Berta Pfleger, Hildegard Pfleger, Erna Ritzer, Rosina Sailer, Theresia Wiesheu. 45 Jahre: Anna Kreitmayr, Agnes Mayrhofer, Marianne Salvamoser, Maria Trinkl. 40 Jahre: Rosa Bernhart, Erni Brand-stetter, Elisabeth Hörl, Cäcilia Neumair, Maria Oberauer, Rosmarie Lang. 35 Jahre: Barbara Rottmair (2. Vorsitzende von 1995 bis 2003, 1. Vorsitzende von 2003 bis 2015).

Nico Bauer

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