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Feierliche Verleihung: (v. r.) Schulamtsdirektorin Irmintraud Wienerl, Elke Fannasch, Schulleiterin der Grundschule Hohenkammer, sowie Klassenlehrerin Patricia Christoph waren nach München gefahren, um die Urkunde von Staatssekretär Georg Eisenreich (hinten, Mitte) entgegenzunehmen.

Flexible Grundschule

Flexible Grundschule: Kinder dürfen in der Grundschule auch länger brauchen

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Kinder sind verschieden. Sehr verschieden. Darauf reagiert das Profil „Flexible Grundschule“, das vom Bayerischen Kultusministerium zuerkannt wird. Nun wurde auch  der Grundschule Hohenkammer die Urkunde bei einer Feierstunde in München verliehen.

Hohenkammer - „Flexible Grundschule“ bedeutet, dass Kinder die ersten beiden Jahrgangsstufen je nach Begabung und individueller Lernentwicklung in ein, zwei oder auch in drei Jahren absolvieren können. Dazu wird eine jahrgangskombinierte Eingangsklasse gebildet. Für Elke Fannasch, Schulleiterin in Hohenkammer, ist das Schulprofil als „Flexible Grundschule“ nur die konsequente Fortsetzung dessen, dass man bereits eine jahrgangskombinierte Klasse habe. Als die im vergangenen Jahr installiert wurde, so erinnert sie sich, seien manche Eltern schon etwas skeptisch gewesen. Jetzt aber, nach einem Jahr, seien die Eltern „zufrieden und überzeugt“. Die Konzeption als „Flexible Grundschule“ sei da also lediglich der nächste Schritt gewesen. Wichtig: Kinder, die für ihre ersten beiden Schulklassen drei Jahre brauchen, sind eben nicht „durchgefallen“, sondern „verweilen“ einfach ein Jahr länger. Ob diese Möglichkeit den so oft zitierten Druck in der vierten Klasse von den Kindern und Eltern nimmt? Indirekt schon, glaubt Fannasch, weil die Kinder in der flexiblen Grundschule eben die Möglichkeit für einen besseren Start hätten. Die Klassen 1 und 2 wird Patricia Christoph unterrichten, die jetzt schon die jahrgangskombinierte Klasse betreut hat. Große Umstellungen werde es mit dem neuen Schulprofil in Hohenkammer also nicht geben, betont Fannasch. „Bei uns läuft es schon.“ Neben Fannasch und Christoph war auch Freisings Schulamtsdirektorin Irmintraud Wienerl nach München gefahren, um die Urkunde von Staatssekretär Georg Eisenreich entgegenzunehmen.

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