Horror auf A8: Unbekannter wirft Pflasterstein auf fahrendes Auto

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Farbe im Gesicht: Anna Lang hat die Kinder geschminkt. Nina Herwig (4) ist der kleine Tiger und Viktoria Kreitmayr (5) war dann als nächste an der Reihe. 

Ein Fest für die ganze Familie

Die Kinder können’s immer kaum erwarten

Die Burschen aus Hohenkammer helfen fleißig mit, aber das Sagen beim Dorffest hat der Mädchenverein. Denn der war am Samstag wieder Ausrichter der Veranstaltung für die ganze Familie. Heuer bereits zum fünften Mal – ganz zur Freude der Kinder aus Hohenkammmer.

Hohenkammer Vor fünf Jahren hat der Mädchenverein das Dorffest am Stadl zum ersten Mal veranstaltet. Die Idee dahinter war, ein Fest auf die Beine zu stellen, das sich auch an Familien mit kleineren Kindern richtet – weshalb es schon nachmittags losgeht. Rund um den Stadl ist eine Spiele-Ralley aufgebaut. Wasser-Zielschießen, Ringe werfen oder Memory wartete da auf die Kinder. Insgesamt galt es, an zehn Stationen Punkte zu sammeln. Der Preis war am Ende ein Griff in die mit Leckereien gefüllte „Schatzkiste“. Unterstützt wird der Mädchenverein bei der Durchführung tatkräftig von den Burschen. Zum Beispiel an den Spiele-Stationen. „Die werden angelernt und dann eingesetzt“, sagt die Vorsitzende der Mädchen, Franziska Lechner, lachend und schiebt dann hinterher: „Im Ernst, sie sind uns eine große Hilfe.“ Denn die jungen Männer tragen nicht nur ihren Teil zur Spiele-Ralley bei, sondern helfen den Mädchen auch bei Auf- und Abbau. Und sie haben ihnen den selbst gezimmerten Food-Truck geliehen. „Dafür sind wir besonders dankbar“, sagte Lechner. Heuer hat der Mädchenverein nämlich erstmals die Versorgung selbst übernommen: Essigknödel, Obazda, Kuchen – alles aus eigener Herstellung. Das kulinarische Glanzlicht war der „Pulled Pork“-Burger.

Dass die Mädchen sich heuer um das Essen selbst gekümmert haben, hat einen guten Grund. Es sollte ein Testlauf sein für die Zukunft, in der man das Fest etwas weiterentwickeln möchte, zum Beispiel eben mit kulinarischen Besonderheiten und Trends; und auch der abendliche Barbetrieb soll ein wenig erweitert werden. Die Mädchen haben dafür Rückendeckung von den Burschen und auch von den eigenen Familien, die würden nämlich laut Lechner auch immer ordentlich dazu helfen. Die Kinder im Dorf freut das: „Sie fragen uns schon immer im Winter nach dem Fest“, sagt Franziska Lechner. Jetzt müssen sie leider wieder ein Jahr warten, aber Vorfreude ist ja auch schön.

Claudia Bauer

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