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Die Kandidaten der Bürgervereinigung Hohenkammer um die Bürgermeisteranwärterin Marina Brandstetter. Die 35-Jährige sieht ihre Kandidatur als Bewerbung, nicht als Wahlkampf.

Marina Brandstetter nominiert

Bürgermeisterkandidatin der Bürgervereinigung Hohenkammer vom Amtsinhaber inspiriert

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Die Bürgermeisterkandidatin der Bürgervereinigung Hohenkammer, Marina Brandstetter, mag das Wort Wahlkampf nicht. Ihre Kandidatur sieht sie vielmehr als Bewerbung an die Menschen ihrer Heimat. 

Hohenkammer –  Das Interesse war riesig. Die Bürgervereinigung Hohenkammer hatte bei ihrer Aufstellungsversammlung für 130 Bürger „angerichtet“. Gekommen waren aber mehr als 200 Interessierte, sodass es eine knappe Stunde dauerte, bis man noch 70 Stühle aus der Mehrzweckhalle geholt und dazugestellt, bis jeder einen Sitzplatz hatte. „Ich bin überwältigt von diesem großen Interesse“, sagte Bürgermeisterkandidatin Marina Brandstetter im Nachgang der Veranstaltung.

„Eine Heimat, in der wir gerne wohnen“

Markus Hammerl, Vorsitzender der Bürgervereinigung Hohenkammer, eröffnete den Abend mit den Worten: „Wir wollen eine Heimat, in der wir gerne wohnen und die wir für uns und unsere Kinder lebenswert gestalten wollen“, beteuerte er. Die Gemeinderatskandidatenliste der BvHo bezeichnete er als „schlagkräftige Gruppe, mit Vertretern aus vielen Ortsteilen der Gemeinde und einem guten Querschnitt der Bevölkerung“. Hinzu komme, dass sich am 15. März eine „kompetente Steuerfrau“ zur Wahl stehe, die das Ruder des Gemeindeschiffs erfolgreich weiterführen könne.

Mehr als 200 Interessierte sind zur Aufstellungsversammlung gekommen – und hatten Geduld dabei.

Diese Steuerfrau, Marina Brandstetter (35), nutzte den Abend, um sich den zahlreichen Gästen vorzustellen. Sie habe Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Unternehmensbesteuerung studiert, noch zwei Auslandssemester in Frankreich und in Kanada mit Diplom abgeschlossen und danach in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gearbeitet. Seit zehn Jahren ist sie verheiratet, sie ist Mutter von drei Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren. Die Elternzeit habe sie genutzt, um ihre Fachkenntnisse in einem Masterstudium im Steuerrecht zu vertiefen. Die Bürgermeisteramtsanwärterin ist in Hohenkammer aufgewachsen und nach diversen Auslandsaufenthalten immer wieder hierher zurückgekehrt. Zu der Gruppierung, für die sie antritt, sagte sie: „Die Bürgervereinigung Hohenkammer ist eigenständig und parteiunabhängig. Bei der vergangenen Kommunalwahl ist sie als stimmenstärkste Gruppierung hervorgegangen – was zeigt, dass das von den Bürgern geschätzt wird.“ Was der jungen Kandidatin nicht gefällt, sei das Wort Wahlkampf. „Ich sehe meine Kandidatur vielmehr als eine Bewerbung an Euch, an die Bürgerinnen und Bürger.“ Wieso sie antritt? „Es war eine Aussage im März von unserem Bürgermeister Herrn Stegmair, die mich inspiriert hat“, sagt Brandstetter. „Jetzt sei der beste Zeitpunkt für einen Generationenwechsel im Rathaus“, habe Stegmair gesagt. Und das habe sie endgültig zur Kandidatur bewogen. Das Besondere bei der Bürgervereinigung: Die Anwesenden konnten die Reihenfolge der Liste mitbestimmen. 

Die Liste der Gemeinderatskandidaten der Bürgervereinigung Hohenkammer:

1. Raimund Zwingler, 2. Michael Loy, 3. Marina Brandstetter, 4. Markus Hammerl, 5. Martin Felbinger, 6. Alois Hummel, 7. Dawid Wojtyna, 8. Stefan Landes, 9. Ferdinand Rottmair jun. 10. Michael Popp, 11. Monica Ticaloiu, 12. Jürgen Hartberger, 13. Carsten Weidlich, 14. Lisa Thalhammer, 15. Nicole Anzinger-Bitsch, 16. Christian Corre.

Alle Infos über die Kommunalwahl 2020 in allen Gemeinden finden Sie in unserem großen Überblicks-Artikel.

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