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Ortstermin: Bürgermeister Johann Stegmaier und Geschäftsführer Marco Unruh (in Neonwesten, v. r.) begutachten mit Gemeinderäten die Pfarrer-Egger-Straße.

Gemeinderäte sehen Handlungsbedarf

Letzter großer Weg wird saniert: Hohenkammer investiert in Straßenbau

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Die Gemeinde Hohenkammer will auch 2020 in den Straßenbau investieren: Nun wird der letzte große Weg erneuert. 

Hohenkammer – Die Gemeinde Hohenkammer fährt sehr gut damit, jedes Jahr kontinuierlich einzelne Straßen instandzusetzen und sich so die ganz teuren gebündelten Maßnahmen zu ersparen. 2020 widmet man sich nun der Pfarrer-Egger-Straße, die für knapp 700.000 Euro erneuert werden soll. 

Sicherheitsrisiko für Passanten

Bürgermeister Johann Stegmair hatte für seinen Gemeinderat nun einen Ortstermin anberaumt, und bei der Analyse des Ist-Zustands gab es keine zwei Meinungen darüber, dass Handlungsbedarf besteht. An vielen Stellen sind die Randsteine kaputt und deshalb für die Passanten ein Sicherheitsrisiko. Die Straße soll von der B 13 bis hin zum Kreisverkehr an der Schule komplett erneuert werden, danach geht die Baumaßnahme weiter bis zur Einmündung in die Staatsstraße von Hohenkammer nach Allershausen. Stegmair erklärte den Gemeinderäten, dass vor der Baumaßnahme Probebohrungen gemacht würden. Wenn der Untergrund der Straße keine Schäden aufweise, dann werde die Gemeinde in diesen Teilbereichen nur oben eine neue Feinschicht auftragen. 

Neue Parkplätze an der Schule

Eine bedeutende Rolle spielen auch neue Parkplätze an der Schule. Richtung Kirche sollen die Querparker zur Straße bis zu dem benachbarten Grundstück verlängert werden. So möchte die Kommune Platz schaffen, um auch bei großen Veranstaltungen kein Chaos rund um die Mehrzweckhalle zu haben. Stegmair machte deutlich, dass man mit einer zeitweisen Beschränkung als Lehrerparkplatz in gewohnter Manier verhindern möchte, dass Pendler diesen Bereich direkt neben der Bushaltestelle als neue Parkplätze für sich entdecken. 

Letzter großer Weg wird erneuert

Mit der Pfarrer-Egger-Straße wird in diesem Wohngebiet zwischen Kirche und Schule nun auch der letzte große Weg erneuert. Die Straße ist historisch gesehen eine bedeutsame Gegend von Hohenkammer. Dort wohnten einst die Handwerker, die im Schloss beschäftigt waren. Neben den geplanten Kosten von 670.000 Euro fallen auch noch 85.000 Euro für den Austausch der Wasserschieber an. Die Maßnahme ist bei der Gemeinde ein Durchlaufposten, weil die Wasserversorgungsgruppe Freising-Süd diese Arbeiten übernehmen wird. Die nächste Maßnahme wird dann die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Unterwohlbach sein. Hier machte der Rathauschef aber deutlich, dass die Gemeinde diese Baustelle noch einmal um ein Jahr auf 2021 schiebe. Nach der Pfarrer-Egger-Straße soll die Schlossstraße als nächster Bereich erneuert werden. Bürgermeister Johann Stegmair betonte, dass sich die sukzessiven Straßenbaumaßnahmen in Hohenkammer bewährt hätten. 

Lesen Sie auch: Franz Josef Müller will neuer Bürgermeister in Hohenkammer werden

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